Unklare Zukunft für Arnaud Kalimuendo bei Eintracht Frankfurt
Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, Markus Krösche, kann die Kaufoption für Arnaud Kalimuendo im laufenden Transferprozess nicht aktivieren. Dennoch laufen die Gespräche mit Nottingham Forest weiter.
Die Zukunft des Leihspielers Arnaud Kalimuendo bleibt ungewiss. Trotz einer für die Eintracht zu hohen Kaufoption von 27 Millionen Euro setzt Krösche seine Bemühungen um den französischen Stürmer fort. Aktuellen Informationen von Absolut Eintracht zufolge steht die Eintracht in Kontakt mit allen beteiligten Parteien.
Kalimuendo wechselte im Winter als Leihspieler von Nottingham Forest nach Frankfurt und etablierte sich sofort als Stammspieler. In der Rückrunde erzielte er sechs Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Sein aktueller Marktwert wird auf etwa 25 Millionen Euro geschätzt.
Die Kaufoption wurde im Winter auf 27 Millionen Euro festgelegt, eine Summe, die Eintracht Frankfurt momentan nicht stemmen kann. Der Klub hat den Einzug in den Europapokal verpasst, was zu einem Verlust wichtiger Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb führt. In den kommenden Transferperioden soll der Kader daher deutlich schlanker werden, idealerweise mit 17 Feldspielern, drei Torhütern und mehreren Talenten aus der eigenen Jugend.
Krösche hat die Transferstrategie des Clubs zuletzt klar umrissen: „Wir müssen unsere Investitionen konzentrieren.“ Gleichzeitig betonte er, dass der Klub bereit sei, bei Überzeugung mehr zu investieren: „Wenn wir von einem Spieler überzeugt sind, wollen wir in der Lage sein, den ein oder anderen Euro mehr in die Hand zu nehmen.“
Transfers in der Größenordnung des vergangenen Sommers sind jedoch nicht realisierbar. Ritsu Doan kostete 22 Millionen Euro, Jonathan Burkardt 23 Millionen Euro. Solche Summen stehen momentan nicht zur Verfügung, und es bleibt fraglich, ob sich Eintracht Frankfurt einen weiteren Stürmer in der Preisklasse von 20 Millionen Euro leisten möchte.
Aus England wird berichtet, dass Nottingham Forest beschlossen hat, Kalimuendo zu verkaufen, obwohl der Klub ursprünglich plante, den Stürmer zu halten. Der Verein, der in der letzten Premier-League-Saison den 16. Platz belegte, will im kommenden Transferfenster Einnahmen generieren. The Telegraph hat bereits von einer möglichen Einigung berichtet, doch laut Informationen von Absolut Eintracht ist der Deal noch nicht fix.
Ein entscheidender Faktor spricht für Frankfurt: Kalimuendo selbst kann sich eine Zukunft bei Eintracht Frankfurt gut vorstellen. Obwohl der Transfer weiterhin möglich ist, müssen viele Faktoren übereinstimmen, darunter auch die Trainerfrage. Krösche hat den neuen Coach noch nicht vorgestellt, was mögliche Neuzugänge direkt beeinflusst.