USA unterliegt Belgien nach politischem Drama mit 1:4

USA unterliegt Belgien nach politischem Drama mit 1:4

Nach dem FIFA-Sonderbeschluss zur Rot-Sperre erlitten die USA eine Niederlage gegen Belgien mit 1:4. Stürmer Folarin Balogun äußerte sich über das politische Drama und den enormen Druck, der auf ihm lastete.

Folarin Balogun wird vermutlich erst mit etwas Abstand realisieren, dass der immense Aufwand im Hintergrund nicht notwendig gewesen wäre. Um den Angreifer im Achtelfinale unbedingt auf dem Platz zu haben, setzte die US-amerikanische Sportpolitik alle Hebel in Bewegung, dehnte Regeln und sorgte sogar dafür, dass Trump mit Infantino telefonierte. Dadurch veränderte die US-Regierung das Wesen des Spiels. Am Ende blieb Balogun jedoch das, was er ist: ein talentierter Stürmer, aber nicht der erhoffte Heilsbringer. Das Publikum im Lumen Field in Seattle feierte den begnadigten Knipser vor dem Anpfiff enthusiastisch, erlebte jedoch danach eine bittere Enttäuschung.

Balogun wurde von Politik, Diplomatie und bis an die Grenze ausgereizten Paragrafen hin- und hergezogen. Auf dem Platz stand er am Ende allein im Strafraum, wo ihn die belgische Defensive komplett ausschaltete. „Ich werde Zeit brauchen, um das Erlebte vollständig zu verarbeiten“, gestand er nach dem Spiel.

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