Vertragsverhandlungen von Dayot Upamecano beim FC Bayern

Vertragsverhandlungen von Dayot Upamecano beim FC Bayern

Die Wasserstandsmeldungen zu den Vertragsverhandlungen von Dayot Upamecano beim FC Bayern München häufen sich derzeit. Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Mainz zu den aktuellen Entwicklungen.

Auf die Frage nach dem Stand der Verhandlungen mit dem französischen Innenverteidiger, der im kommenden Sommer einen neuen Vertrag anstrebt, reagierte Freund mit einem Lächeln. Viele Medien berichten über den wachsenden Druck auf die Verantwortlichen an der Säbener Straße, da der 27-Jährige ab Januar Gespräche mit anderen Vereinen führen kann.

Insbesondere Real Madrid zeigt Interesse an dem ablösefreien Spieler des FC Bayern. Freund bleibt jedoch gelassen: „Es wird extrem viel geschrieben und berichtet: Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Mal hat er schon fast unterschrieben, dann ist er wieder weg. Es ist turbulent, was alles berichtet wird, aber es ist gar nicht so. Es sind wirklich gute Gespräche und es ist nicht kompliziert.“

Die Rolle des physisch starken und technisch versierten Verteidigers für den FC Bayern ist unbestritten. Freund betont: „Upa ist ein Weltklasse-Verteidiger, der seit Monaten auf höchstem Niveau spielt und sich in hervorragender Verfassung befindet. Es ist für ihn eine wichtige Entscheidung, und er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler, einer der bedeutendsten Transfers, weshalb wir intensive, jedoch stets konstruktive Gespräche führen.“

Auf die Dauer der Verhandlungen angesprochen, sagte der 48-Jährige: „Wie schnell es dann zu einer Entscheidung kommt, kann ich nicht sagen, aber es wird sich nicht endlos ziehen.“ In einer ähnlichen Situation hatte Alphonso Davies im Februar 2025 unterschrieben.

Freund erklärt, dass die Gründe für die fehlende Einigung in den „verschiedenen Ansätzen“ liegen. „Wie Upa bereits sagte, geht es nicht nur ums Geld. Es ist eine entscheidende Wahl für ihn. Er befindet sich im besten Fußballalter, und es bleibt nicht unbemerkt, dass er auf Weltklasse-Niveau spielt.“

Trotz der Unsicherheiten bleibt der Sportdirektor optimistisch: „Er fühlt sich sehr wohl in der Mannschaft, mit dem Trainer und dem gesamten Verein. Wir sprechen mit ihm und seinen Vertretern. Wie wir schon oft gesagt haben, sind wir positiv gestimmt. Es ist nicht entscheidend, ob es einen Tag früher oder später passiert – wichtig ist, dass es passiert.“

Auch Vincent Kompany wurde auf der Pressekonferenz zu seiner Rolle in den Vertragsgesprächen befragt. Der Cheftrainer des FC Bayern antwortete typisch: „Als Trainer hat man immer Einfluss und eine Rolle. Diese Rollen sind jedoch klar verteilt. Meine Aufgabe ist es, mich auf das Sportliche und die Entwicklung zu konzentrieren. Der Spieler muss das Gefühl haben, dass Leistung und Vertragssituation getrennt behandelt werden. Fußball muss Priorität haben – und so gestalten sich auch unsere Gespräche.“

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