Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern rückt näher

Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern rückt näher

Die erhoffte Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern München als Weihnachtsgeschenk ist zwar nicht zustande gekommen, doch sie könnte nun kurz bevorstehen.

In München gilt der Abwehrchef Dayot Upamecano unter Trainer Vincent Kompany als ein geschätzter Schlüsselspieler. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters scheinen nun bereit, alle Bedingungen zu erfüllen, die für eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus notwendig sind. Ein attraktives Gehalt und ein hoher Unterschriftsbonus von nahezu 20 Millionen Euro gelten bereits als vereinbart. Zudem hat man offenbar einer Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro zugestimmt, die ab Sommer 2027 wirksam werden soll. Es fehlt nur noch die Unterschrift des bulligen Innenverteidigers unter dem neuen Vertrag.

Jonathan Tah, der direkte Nebenmann des französischen Vizeweltmeisters, hat sich nun zu Wort gemeldet und interessante Einblicke in die Gefühlswelt des Abwehrchefs gegeben. In einem Gespräch mit der Münchner Abendzeitung betont der deutsche Nationalspieler, dass viele Faktoren für Upamecanos Verbleib sprechen. „Ich glaube, dass er sich sehr, sehr wohl fühlt“, so Tah. Für den Franzosen sei entscheidend, dass er spürt, „dass die Mannschaft gut ist, dass die Atmosphäre und die Energie gut sind“.

Eine Schlüsselrolle für die Vertragsverlängerung spielt laut Tah der FCB-Cheftrainer Vincent Kompany. Dieser hat Upamecano von Anfang an eine tragende Rolle zugedacht und ihm viel Vertrauen entgegengebracht. „Er spürt, dass der Trainer ihm etwas geben kann“, erklärt Tah. Unter Kompany agiert Upamecano stabiler, selbstbewusster und klarer in seinen Aktionen. Die große Wertschätzung seines Trainers ist ein wichtiger Faktor im Vertragspoker.

Trotz aller positiven Signale macht Tah jedoch deutlich, dass letztlich nur sein Teamkollege selbst die Entscheidung treffen kann: „Aber das muss er entscheiden“. Dass diese Entscheidung pro FC Bayern ausfallen könnte, wird immer wahrscheinlicher. Ein großer Rivale im Rennen um Upamecano hat sich offenbar aus dem Poker zurückgezogen.

Wie The Athletic berichtet, hat Real Madrid, lange Zeit der hartnäckigste externe Bewerber um die Dienste des Bayern-Innenverteidigers, offenbar einen Rückzieher gemacht. Die finanziellen Forderungen der Upamecano-Seite seien für die Königlichen nicht erfüllbar. Dies wird auch von ESPN bestätigt, sodass ein Transfer in die spanische Hauptstadt wohl endgültig vom Tisch ist. Diese Entscheidung der Madrilenen dürfte auch für die Zukunft gelten, denn bei einer Vertragsunterzeichnung Upamecanos an der Säbener Straße würden zusätzlich 65 Millionen Euro Ablösesumme fällig.

Max Eberl und Christoph Freund, die sportlich verantwortlichen Bosse des Rekordmeisters, haben zuletzt mehrfach betont, dass die Vertragsverlängerung Upamecanos vom gesamten Verein gewünscht wird. Dabei gehe es neben den finanziellen Aspekten auch um andere Faktoren, die laut Mitspieler Tah offensichtlich erfüllt seien. Daher dürfte einer baldigen Unterschrift nichts mehr im Wege stehen, was Freund vor nicht allzu langer Zeit auch auf einer Pressekonferenz angekündigt hatte.

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