Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano im Fokus des FC Bayern

Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano im Fokus des FC Bayern

Die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano steht derzeit im Mittelpunkt der Personalentscheidungen beim FC Bayern. Sportdirektor Christoph Freund deutet auf einen möglichen Durchbruch in den Verhandlungen hin.

Bei einem Besuch des Fanclubs „Rot-Weisse Lausbuam“ in Schechen fühlte sich Bayern-Sportdirektor Christoph Freund fast wie zu Hause. Der Österreicher, der aus dem 3000-Einwohner-Dorf Leogang stammt, wurde mit Blasmusik und einer Plattler-Einlage des Trachtenvereins Pfaffenhofen herzlich empfangen.

Bevor der 48-Jährige an der Dartscheibe sein Können unter Beweis stellte, gewährte er einen umfassenden Einblick in seinen beruflichen Alltag. Dabei erinnerte er sich an den ersten Anruf von Bayern-Patron Uli Hoeneß, der ihn im Jahr 2023 nach München holte. „Uli Hoeneß ruft immer mit unterdrückter Nummer an und hat es zwei-, dreimal versucht – ich bin aber nicht rangegangen. Dann hat er mir auf die Mailbox gesprochen und wir haben uns getroffen“, berichtete Freund.

Neben unterhaltsamen Anekdoten aus der Vergangenheit wurden beim Fanclub-Besuch auch wichtige Fragen zur Gegenwart und Zukunft angesprochen. Im kommenden Sommer laufen mehrere Verträge bedeutender Bayern-Profis aus, wobei die Verlängerung mit Innenverteidiger Dayot Upamecano für den Rekordmeister höchste Priorität hat.

„Upamecano hat in den letzten anderthalb Jahren auf Weltklasse-Niveau gespielt, seit Vincent Kompany hier ist. Eine Verlängerung wäre für uns von großer Bedeutung. Wir führen bereits gute Gespräche“, äußerte sich der Sportdirektor optimistisch.

Freund ist sich jedoch bewusst, dass die Verhandlungen aufgrund der finanziellen Ansprüche der Spieler nicht einfach sind. Er zeigt Verständnis für die Position des Profis: „Er ist 27, nächstes Jahr 28 Jahre alt, das ist das beste Fußballeralter. Daher wird dies ein sehr wichtiger Vertrag für ihn für die nächsten drei bis vier Jahre“, so der Manager.

Warum Freund trotz der bisher schwierigen Verhandlungen an eine baldige Einigung glaubt? Weil er und Upamecano eine besondere Beziehung pflegen, die bereits vor ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Bayern begann. „Ich kenne ihn schon sehr lange, ich habe ihn mit 16 Jahren nach Salzburg geholt“, erklärte Freund über den Wechsel des jungen Upamecano aus Frankreich nach Österreich im Jahr 2015. „Wir haben ein gutes Verhältnis. Bisher gibt es noch keine endgültige Entscheidung, aber wir sind schon sehr weit. Das klingt ganz nach einem Durchbruch in den Gesprächen!“

Wie steht es um die Meinung des Spielers selbst? Upamecano bleibt zurückhaltend. „Ich möchte nicht ins Detail gehen. Ich bin in Gesprächen mit Bayern, mehr kann ich dazu nicht sagen“, äußerte er bei seinem Besuch bei Bavaria 4910 im österreichischen Ried.

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