VfB Stuttgart plant Verpflichtung von Grischa Prömel

VfB Stuttgart plant Verpflichtung von Grischa Prömel

Der VfB Stuttgart steht kurz vor der Verpflichtung von Grischa Prömel, einem Transfer, den die Verantwortlichen als äußerst wichtig erachten.

Im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals gegen den FC Porto zeigte der VfB Stuttgart eine verbesserte Leistung. Dennoch ließen sich die Schwaben mehrmals von den Portugiesen provozieren. Anstatt entschlossen zu reagieren, beschwerten sich die Spieler des VfB, was sich negativ auf ihr Spiel auswirkte.

Porto hingegen spielte die Partie (2:1) am Ende souverän herunter, wie es sich für eine Spitzenmannschaft gehört. Die Portugiesen strahlten eine Erfahrung aus, die dem VfB abging. In dieser Situation hätte Grischa Prömel, der derzeit noch bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag steht, dem Team sicherlich gutgetan.

Allerdings wird Prömel voraussichtlich im Sommer nach Stuttgart wechseln. Die Verhandlungen zwischen beiden Parteien sollen nahezu abgeschlossen sein. Doch was steckt hinter diesem bevorstehenden Transfer? Nach Informationen von Absolut Stuttgart haben die VfB-Verantwortlichen intensiv über das eingangs erwähnte Problem nachgedacht.

Das Ergebnis dieser Überlegungen ist klar: Dem VfB fehlt es an Führungsspielern, insbesondere im Mittelfeld, die auch körperlich robust agieren können. Prömel bringt ein Profil mit, das Atakan Karazor, Angelo Stiller oder Chema Andres nicht bieten. Die VfB-Bosse erhoffen sich von der Verpflichtung Prömels eine neue Dynamik im defensiven Mittelfeld.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Prömel nicht als Vorgriff auf einen möglichen Abgang von Stiller betrachtet werden sollte. Sollte der Spielgestalter des VfB Stuttgart den Verein verlassen, beabsichtigen die Schwaben, einen spielstarken Sechser nachzuverpflichten. Im Rückspiel gegen den FC Porto müssen sie nun ohne Prömel antreten, aber mit Stiller.

Am Sonntag haben die Schwaben mit ihrem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig gezeigt, dass sie körperlich auf Top-Niveau mithalten können. Am Donnerstag müssen sie an der portugiesischen Atlantikküste beweisen, dass sie sich auch auf europäischer Ebene behaupten können, andernfalls droht das Ausscheiden aus der Europa League.

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