VfB Stuttgart trifft auf Celtic Glasgow in Europa League Playoffs
Nach dem knappen 3:2-Sieg gegen Bern steht der VfB Stuttgart vor einer großen Herausforderung im legendären Celtic Park. Für den Kapitän des VfB geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
In den Playoffs der Europa League trifft der VfB Stuttgart auf den schottischen Traditionsverein und Meister Celtic Glasgow, um den Einzug ins Achtelfinale zu sichern. Dies wurde durch die Auslosung am Hauptsitz des Europäischen Fußball-Dachverbandes UEFA in Nyon bekannt gegeben, die am Tag nach dem Abschluss der Vorrunde stattfand.
Am 19. Februar muss der DFB-Pokalsieger unter Trainer Sebastian Hoeneß zunächst im Celtic Park antreten, eine Woche später wird im Rückspiel in Stuttgart die Entscheidung fallen.
Der VfB Stuttgart zog damit vor den Augen von Sportdirektor Christian Gentner das attraktivere Los. Der Wettkampfmodus sah vor, dass nur zwei Gegner in Frage kamen. Der zweite potenzielle Kontrahent war der bulgarische Meister und Pokalsieger Ludogorez Rasgrad. „Ich würde mir gern Celtic wünschen, und ich glaube, die Jungs haben auch richtig Lust auf ein spannendes Spiel in diesem großartigen Stadion“, äußerte Kapitän Atakan Karazor.
Die Vorrunde schloss der VfB am Donnerstagabend nach acht Spieltagen als Tabellenelfter ab. Der 3:2-Sieg gegen die Young Boys Bern aus der Schweiz reichte letztlich nicht aus, um unter die Top Acht vorzurücken und direkt weiterzukommen. Als gesetztes Team der Playoff-Runde trifft der VfB auf das ungesetzte Celtic Glasgow, das den 21. Rang belegte.
Falls der VfB die Zwischenrunde übersteht, würde ein Klub aus Portugal waiting: Porto oder Braga. Ein deutsches Duell mit dem SC Freiburg, dem zweiten deutschen Vertreter im Wettbewerb, wäre erst im Halbfinale möglich.
Im Gegensatz zum schwäbischen Bundesliga-Rivalen hat sich der SC Freiburg direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Am Sonntag (15:30 Uhr/DAZN) treffen die Rivalen aus Baden-Württemberg in der Fußball-Bundesliga aufeinander.