VfB Stuttgart und die Zukunft von Jovan Milosevic

VfB Stuttgart und die Zukunft von Jovan Milosevic

Der VfB Stuttgart hat einen Stürmer unter Vertrag, der regelmäßig trifft, jedoch beim Verein keine Perspektive hat. Hinter dieser Situation steckt eine interessante Geschichte.

Stuttgart – Der Transfer von Jovan Milosevic wurde noch von Sven Mislintat, dem damaligen Sportdirektor des VfB, initiiert. Der aktuelle Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Vorstandschef Alexander Wehrle vollendeten den Deal, jedoch nicht aus voller Überzeugung, sondern eher, um den Transfer nicht platzen zu lassen.

Milosevic ist derzeit bis zum 31. Dezember an den FK Partizan Belgrad ausgeliehen. Der 20-Jährige fühlt sich dort sehr wohl und erzielt Tore am laufenden Band: Neun Tore in 13 Erstligapartien und vier Tore in vier Spielen der Qualifikation zur Conference League. Warum also sollte er zum VfB zurückkehren?

Es scheint, dass der Angreifer zunächst gerne bei Partizan bleiben würde, und auch die serbische Mannschaft wünscht sich, dass der treffsichere Stürmer bleibt. Diese Entwicklung stößt beim VfB nicht auf Widerstand, da die Verantwortlichen laut Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, Zweifel haben, dass Milosevic dem VfB sofort weiterhelfen kann.

Die Verantwortlichen des VfB schätzen die serbische Liga als zu schwach ein, um Milosevics hohe Trefferquote als bedeutend zu erachten. Zudem sehen die VfB-Bosse auf der Mittelstürmerposition keinen dringenden Handlungsbedarf. Nur wenn sich eine Möglichkeit ergibt, die zu 100 Prozent passt, würden die Schwaben im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden – sprich, wenn nachhaltige Soforthilfe in Sicht ist.

Wie es mit Milosevic weitergeht, bleibt abzuwarten. Der Angreifer, der im Sommer 2023 an den Neckar wechselte, hat einen Vertrag bis 2027 beim VfB. Vor seiner Zeit bei Partizan war der 1,90 Meter große Torjäger bereits an den FC St. Gallen verliehen worden. Es ist möglich, dass die Schwaben ihn nun gerne verkaufen würden.

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