VfB Stuttgart vor entscheidender Herausforderung gegen Borussia Dortmund
Wie stark ist der VfB Stuttgart wirklich? Die Schwaben stehen vor einer großen Chance, sich zu beweisen.
Stuttgart – Der deutsche Pokalsieger ist auf dem richtigen Weg. Im DFB-Pokal hat der VfB Stuttgart das Achtelfinale erreicht, und auch in der Europa League sieht es derzeit so aus, als würden die Schwaben zumindest die Playoff-Runde erreichen. Besonders erfolgreich läuft es im Bundesliga-Alltag.
Aktuell belegt der VfB einen starken vierten Platz in der Tabelle, der am Ende der Saison zur Qualifikation für die Champions League führen könnte. Doch wie aussagekräftig ist diese Platzierung? Angesichts der bisherigen Gegner ist sie eher mäßig, da die Stuttgarter bislang nur gegen ein Team aus den Top 8 antreten mussten.
Der besagte Gegner war RB Leipzig (1:3). Obwohl der VfB in der Grundstruktur des Spiels auf Augenhöhe mit den Sachsen agierte, unterlag er vor allem aufgrund fehlender Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Um sich bis zum Ende der Hinrunde den Ruf als Spitzenteam zu verdienen, müssen die Schwaben also noch einmal alles geben.
Die nächste Gelegenheit, sich in dieser Hinsicht zu beweisen, steht unmittelbar bevor. Am Samstag (15:30 Uhr/Sky) trifft der VfB auf Borussia Dortmund. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Stuttgarter Stars Serhou Guirassy, Waldemar Anton und Gregor Kobel, die Teil einer Mannschaft sind, die seit dem Amtsantritt von Trainer Niko Kovač schwer zu bespielen ist.
Der VfB Stuttgart ist aktuell punktgleich (21 Punkte) mit dem Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet, der derzeit auf Platz drei steht. Auf die bevorstehende Aufgabe angesprochen, erklärte Deniz Undav gegenüber Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports: „Wir wollen jeden Gegner schlagen. Nach einer Woche Pause (wegen Länderspielen) kommt ein sehr schwieriger Gegner. Dortmund weiß, dass sie gut sind. Sie sind gefährlich, stehen kompakt und haben herausragende Einzelspieler. Wir wissen, was auf uns zukommt, und wollen gut vorbereitet sein und unser Bestes geben.“