Vorfall der Gladbach-Fans in Leipzig: Sachbeschädigung und Protest

Vorfall der Gladbach-Fans in Leipzig: Sachbeschädigung und Protest

Die Fans von Borussia Mönchengladbach hinterließen in Leipzig einen negativen Eindruck. Neben Protestaktionen kam es zu Vandalismus in den Toiletten.

Leipzig – Borussia Mönchengladbach erlebte bei der 0:1-Niederlage gegen RB Leipzig einen enttäuschenden Nachmittag. Trotz einer hervorragenden Leistung von Torwart Moritz Nicolas konnte das Team unter Trainer Eugen Polanski keinen Punkt gewinnen. Stattdessen sorgten Pfiffe und Plakate gegen Kapitän Rocco Reitz für Aufregung und Kritik an den eigenen Anhängern.

Außerhalb des Stadions haben sich einige der etwa 4.700 Gladbach-Anhänger offenbar ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sollen einige Fans zwei Toilettenwagen vor dem Stadion beschädigt haben. Bilder zeigen demolierte Mülleimer, zerstörte Waschbecken und abgerissene Toilettenbecken.

Der entstandene Sachschaden wird vereinsintern auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen, da es sich um Sachbeschädigung handelt. „Tatverdächtige konnten bislang nicht ermittelt werden“, erklärte Polizeisprecher Chris Graupner in dem Bericht.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art, denn in der Vergangenheit hatten einige Anhänger von Borussia Mönchengladbach bereits Toilettencontainer beschädigt. Zudem scheint der Protestaufruf, während des Spiels auf Essen zu verzichten, gescheitert zu sein. Immer wieder wurden Gladbach-Fans gesichtet, die Bratwürste aßen oder Getränke konsumierten.

Wie die Bild berichtet, erzielte der Stadioncaterer beim ersten Kassensturz nach dem Spiel einen ähnlichen Umsatz wie beim letzten Gastspiel der Fohlenelf. Dies wäre ein herber Rückschlag für die Ultras, die gehofft hatten, mit ihrem Protest dem ungeliebten Verein aus Sachsen finanziell zu schaden.

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