Vorfreude auf die Fußball-WM 2026: Die deutsche Nationalmannschaft im Fokus
In weniger als fünf Wochen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Bis dahin hat die deutsche Nationalmannschaft noch einen langen Weg vor sich, um den erhofften Sieg zu erreichen.
München – Die Vorfreude auf die bevorstehende Fußball-WM steigt. Am 11. Juni wird das Turnier mit der Partie zwischen Mexiko und Südafrika im Estadio Banorte (ehemals Aztekenstadion) eröffnet. Die deutsche Nationalmannschaft tritt erstmals am 14. Juni um 19 Uhr gegen den WM-Neuling Curaçao an. Auch die Wochen vor dem WM-Start sind gut gefüllt mit Kaderbekanntgaben, Testspielen und Vorbereitungen.
Ursprünglich hatte Nationaltrainer Julian Nagelsmann angekündigt, den endgültigen WM-Kader am 12. Mai bekannt zu geben. Inzwischen steht jedoch fest, dass die Entscheidung erst nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am 21. Mai getroffen wird. Neun zusätzliche Tage, die Nagelsmann nutzen möchte, um die heikle Auswahl zu treffen. Es gibt zahlreiche Wackelkandidaten, und ganz Fußball-Deutschland diskutiert bereits eifrig darüber, wer ein Ticket zur WM lösen sollte.
Einige Spieler müssen sich keine Gedanken über eine Nominierung machen. Dazu zählen unter anderem Oliver Baumann, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Florian Wirtz, Jonathan Tah und David Raum. Unsicher ist, ob der Stuttgarter Stürmer Deniz Undav neben Kai Havertz auflaufen wird. Ein anderer Stuttgarter, Angelo Stiller, gilt ebenfalls als Wackelkandidat.
Über Leon Goretzka gibt es gemischte Meinungen. Während einige Fans dafür sind, ihn nicht mitzunehmen – obwohl Goretzka bei Bayern wieder glänzt, spielt er in wichtigen Spielen kaum eine Rolle – ist Nagelsmann ein großer Fan von ihm. Am 27. Mai wird sich die DFB-Elf dann auf den Weg nach Herzogenaurach machen.
Dort findet eine kurze Vorbereitungsphase statt. Sollte Bayern das Champions-League-Finale gegen PSG am 30. Mai in Budapest erreichen, werden die Münchner Nationalspieler später zur Mannschaft stoßen. In Mainz steht am 31. Mai noch das Testspiel gegen Finnland auf dem Programm, das live im ZDF übertragen wird.
Am 6. Juni geht es dann in die USA: Das Team von Julian Nagelsmann bestreitet das letzte Spiel vor der WM in Chicago gegen die Gastgebernation, das auf RTL zu sehen sein wird. Hier könnten viele offene Fragen geklärt werden: Ist die Mannschaft bereit für das Turnier? Wie kommen die Spieler mit den Bedingungen vor Ort zurecht? Steht der Kader endgültig fest? Es bleibt abzuwarten, wie sich die DFB-Elf präsentieren wird.
Alle Mannschaften streben das WM-Finale am 19. Juli in New York, genauer gesagt in New Jersey, an – der Weg dorthin wird jedoch kein leichter sein. Deutschland trifft in der Gruppenphase auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Diese vermeintlich einfacheren Gegner sollten jedoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Hier eine Übersicht über die Spiele der Gruppenphase:
Durch die Aufstockung der teilnehmenden Mannschaften von 32 auf 48 Teams wird es in Nordamerika auch ein Sechzehntelfinale geben, das am 28. Juni beginnt. Dafür qualifizieren sich die Erst- und Zweitplatzierten aus allen zwölf Gruppen sowie die acht besten Gruppendritten aus den Vorrundengruppen.
Gewinnt Deutschland die Gruppe E, wartet in Boston ein Gruppendritter aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Die anderen K.o.-Spiele sind theoretisch ebenfalls schon absehbar, durch die Vielzahl an Gruppen jedoch recht unübersichtlich. Die Vorfreude ist groß, der Weg ist klar – jetzt muss nur noch die Mannschaft liefern.