Vorfreude auf die WM 2026 in Gefahr

Vorfreude auf die WM 2026 in Gefahr

Steigt mit der Auslosung die Vorfreude auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko? Einer aktuellen Umfrage zufolge sieht es eher düster aus.

München – Die WM 2026 rückt immer näher. Mit der Auslosung am Freitag, dem 5. Dezember, wird feststehen, gegen wen die deutsche Nationalmannschaft bei dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) antreten wird. Auch die Spielorte und Uhrzeiten werden bekannt gegeben.

Die Uhrzeit spielt für die Fans eine bedeutende Rolle. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv unter 1000 Personen hat ergeben, dass ein Großteil der Deutschen noch nicht im WM-Fieber ist. Demnach freuen sich lediglich 38 Prozent der Befragten auf das XXL-Turnier, während 58 Prozent keine Vorfreude empfinden.

Warum fühlen sich so viele Menschen anscheinend nicht auf die Endrunde vorbereitet? Schließlich findet eine WM nur alle vier Jahre statt und ist ein absolutes Highlight im Fußball-Kalender. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat den Titel als Ziel ausgegeben, auch wenn die Qualifikation holprig verlief.

Ein Grund für die eher negative Grundstimmung könnte die ungünstige Sendezeit für Europa und damit auch für Deutschland sein. Aufgrund der Zeitverschiebung werden die meisten Spiele am späten Abend oder in der Nacht ausgestrahlt. Daher gaben 41 Prozent an, dass sie kein Spiel verfolgen wollen. Immerhin 29 Prozent möchten sich die deutschen WM-Partien ansehen, während 27 Prozent auch an anderen Spielen des Mammut-Turniers mit erstmals 48 Mannschaften interessiert sind.

Diese Erweiterung hat in der Vergangenheit immer wieder für kontroverse Diskussionen gesorgt. Auch in dieser Umfrage wurde die Meinung dazu erfasst. Das Ergebnis ist positiver als erwartet: 31 Prozent finden die Erweiterung attraktiv, 53 Prozent stehen dem indifferent gegenüber, und nur 15 Prozent lehnen sie vollständig ab.

Topics

Related news