Wael Mohya: Ein aufstrebendes Talent von Borussia Mönchengladbach

Wael Mohya: Ein aufstrebendes Talent von Borussia Mönchengladbach

Seit Beginn der Sommervorbereitung steht ein Talent von Borussia Mönchengladbach im Mittelpunkt des Interesses. Könnte bald seine Stunde in der Bundesliga schlagen?

Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach hat lange nach vielversprechenden Nachwuchstalenten gesucht. Im Jahr 2025 könnten die Fohlen die ersten Erfolge ihrer Bemühungen ernten. Ein konkreter Fahrplan liegt bereits für ein Talent vor, das beim Gewinn der U17-Meisterschaft auf sich aufmerksam gemacht hat.

Wael Mohya trainiert seit seiner Vertragsverlängerung mit der Profimannschaft und war im Juli im Trainingslager am Tegernsee dabei. Der 16-jährige Offensivspieler hat körperlich noch etwas aufzuholen, jedoch machen seine Technik, Kreativität und Spielintelligenz ihn bereits jetzt zu einem interessanten Spieler für die erste Mannschaft.

Beim Jubiläumsspiel gegen den FC Valencia am 2. August zog sich Mohya eine Teilruptur des Innenbandes im rechten Knie zu. Hätte er das Spiel verletzungsfrei überstanden, wäre ein Profi-Debüt im DFB-Pokal-Spiel gegen Atlas Delmenhorst am 17. August möglich gewesen. Stattdessen absolvierte Mohya in dieser Zeit seine Rehabilitation und feierte vergangene Woche seine teilintegrierte Rückkehr ins Mannschaftstraining.

„Ich habe Wael jetzt kennenlernen dürfen, er hat meine U23 ja übersprungen. Er hat eine unglaubliche Qualität, darüber brauchen wir nicht reden“, sagte der neue Trainer Eugen Polanski am Donnerstag über das Ausnahmetalent, das wichtige Fortschritte gemacht hat. „Er hat die Reha-Phase zügig überwunden. In dieser Woche hat er sich gesteigert und ist nicht nur ein neutraler Spieler, sondern auch ein Teil der Gruppe.“

Aufgrund der Verletzungssorgen im Offensivbereich hoffen die Fans auf ein baldiges Bundesliga-Debüt von Mohya, dem viel zugetraut wird. Gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 18:30 Uhr) wird es jedoch noch nicht so weit sein, wie Polanski betonte: „Wael soll am Sonntag für 30 Minuten bei der U19 spielen, um Rhythmus zu bekommen. Es nützt ihm sehr wenig, sich am Samstag auf die Bank zu setzen.“

Der Trainer bietet seinem Schützling jedoch die Perspektive auf eine baldige Nominierung für den Spieltagskader: „Wenn er das gut übersteht, hat er sicherlich die Qualität, zeitnah im Kader dabei zu sein. Wichtig ist, zu schauen, was er uns geben kann und wer ausfällt.“ Mit Mohya möchte Gladbach einen weiteren Schritt auf dem Borussia-Weg gehen, doch eines ist klar: Spielpraxis muss er sich verdienen.

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