Werder Bremen: Spielerinnen des Spiels in der Frauen-Bundesliga
Nach der Niederlage des SV Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg wurde Larissa Mühlhaus von der DeichStube zur „Werder-Spielerin des Spiels“ gewählt.
Bremen – Der VfL Wolfsburg gewann das Frauen-Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen am Mittwochabend mit 4:2 (1:0) und verdiente sich diesen Sieg durch eine überlegene Spielweise. Dennoch gaben sich die Werder-Frauen nicht auf, kämpften bis zum Schluss und durften in der Schlussphase kurz auf ein Comeback hoffen. An diesem Moment war Larissa Mühlhaus maßgeblich beteiligt.
Die Stürmerin verwandelte in der 82. Minute einen Elfmeter eiskalt, was den zwischenzeitlichen Anschluss zum 1:2 bedeutete. Obwohl Wolfsburg danach erneut zuschlug, zeigte Mühlhaus ihre Spielintelligenz und setzte Emöke Papai zweimal mit brillanten Pässen in Szene – einmal mit einem wunderschönen Außenristpass und beim zweiten Mal, als Papai in der Nachspielzeit zum 2:4 traf. Obwohl es nicht für einen Punkt reichte, geben solche Aktionen den Werder-Frauen Hoffnung für die Zukunft.
Im Spiel zuvor hatte Mariella El Sherif am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga beim 2:1-Sieg des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim eine herausragende Leistung gezeigt. Die DeichStube wählte sie zur „Spielerin des Spiels“.
Bremen – Wer in der 90. Minute den Siegtreffer erzielt, wird oft automatisch zum Helden des Tages. So erging es auch Emöke Papai, die den SV Werder Bremen mit ihrem entscheidenden Tor zum 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim verhalf. Doch dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne die überragende Leistung von Torhüterin Mariella El Sherif.
Nach gut einer Stunde Spielzeit hatte die TSG Hoffenheim durch Selina Cerci ausgeglichen und war kurz davor, die Partie zu drehen. El Sherif, die 21-jährige österreichische Nationaltorhüterin, hielt jedoch spektakulär gegen Jill Janssens und aus kurzer Distanz gegen die Ex-Bremerin Cerci. Ihre Paraden und ihre Ruhe in der Schlussphase ermöglichten es den Werder-Frauen, das Spiel zu gewinnen, weshalb sie von der DeichStube zur „Spielerin des Spiels“ gewählt wurde.
Am 2. Spieltag der Frauen-Bundesliga überragte Medina Desic mit einem Dreierpack beim 4:1-Sieg des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg und wurde ebenfalls zur „Spielerin des Spiels“ gewählt.
Bremen – In der ersten Hälfte traf sie bereits nach 50 Sekunden, im zweiten Durchgang benötigte sie nur 90 Sekunden, und kurz vor Schluss machte sie mit einem weiteren Tor den Deckel drauf: Mit ihrem Dreierpack führte Medina Desic ihren ehemaligen Club 1. FC Nürnberg vor und sicherte den Frauen des SV Werder Bremen den ersten Auswärtssieg in der neuen Bundesliga-Saison. Die Mittelstürmerin aus Montenegro, die erst im Sommer an den Osterdeich gewechselt war, zeigte eine außergewöhnliche Leistung.
„Bei ihr ist der Knoten geplatzt, darüber freuen wir uns riesig“, lobte Werder-Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp nach dem Spiel. Es war für Desic etwas Besonderes, gegen ihre ehemaligen Mitspielerinnen zu spielen. „Es ist beeindruckend, wie sie das abgeliefert hat“, so Kromp, die der 31-Jährigen nicht nur wegen ihrer Tore eine starke Leistung bescheinigte: „Sie ist extrem wichtig für uns. Sie hat klassische Neunerqualitäten: Abschlussstärke, viele gewonnene Zweikämpfe und ein hohes Engagement im Pressing über 90 Minuten.“
In ihrem ersten Spiel der neuen Saison sicherte Larissa Mühlhaus den Werder-Frauen beim 1:1-Unentschieden gegen den SC Freiburg einen Punkt, weshalb sie erneut zur „Spielerin des Spiels“ gewählt wurde.
Bremen – Bereits am letzten Spieltag der vorherigen Saison war Larissa Mühlhaus gegen den SC Freiburg die beste Spielerin des SV Werder Bremen. Auch zum Auftakt der neuen Spielzeit zeigte sie sich gegen denselben Gegner als Torschützin: In einer schwierigen Phase, als die Grün-Weißen einem Rückstand hinterherliefen, holte die 22-Jährige durch einen cleveren Zweikampf einen Elfmeter heraus, den sie selbst eiskalt verwandelte. Diese Leistung machte den entscheidenden Unterschied und sicherte den Werder-Frauen ein 1:1-Unentschieden zum Saisonstart.