WM 2026: Mexiko eröffnet Gruppe A vor heimischem Publikum

WM 2026: Mexiko eröffnet Gruppe A vor heimischem Publikum

Mexiko eröffnet die Gruppe A der WM 2026 vor eigenem Publikum. Auch Südkorea, Südafrika und Tschechien sehen ihre Chancen auf das Erreichen der K.-o.-Runde.

Mexiko-Stadt – Diese Weltmeisterschaft wird bereits vor dem Anpfiff ein Stück Fußballgeschichte schreiben. Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli statt und wird erstmals von drei Ländern gemeinsam ausgerichtet: den USA, Kanada und Mexiko. Zudem gibt es einen bedeutenden Wandel im Turnierformat: Statt 32 nehmen nun 48 Teams teil, wodurch insgesamt 104 Partien in 39 Tagen ausgetragen werden.

In Gruppe A treffen Mexiko, Südafrika, Südkorea und Tschechien aufeinander. Die Spiele werden in vier Stadien ausgetragen: im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, im Estadio Akron in Guadalajara, im Estadio BBVA in Monterrey und im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta. Mexiko hat somit zwei Gruppenspiele im eigenen Land, darunter das Eröffnungsspiel gegen Südafrika. Für Südkorea und Tschechien beginnt das Turnier in Guadalajara, bevor die Gruppe über Atlanta und die beiden mexikanischen Arenen in Monterrey und Mexiko-Stadt entschieden wird.

Mexiko war als einer der drei Gastgeber automatisch für das Turnier qualifiziert und bringt neben dem Heimvorteil auch viel WM-Erfahrung mit: Es ist die insgesamt 18. Teilnahme von „El Tri“ an einer Weltmeisterschaft. Mexiko stellt das stärkste Team in Gruppe A. Da sich die ersten beiden Mannschaften einer Gruppe direkt für die K.-o.-Runde qualifizieren, scheint das Erreichen des Sechzehntelfinales realistisch.

Südkorea hat die WM-Qualifikationsgruppe in Asien ungeschlagen abgeschlossen – mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Darüber hinaus konnte sich Südkorea auch bei der WM 2022 in einer anspruchsvollen Gruppenphase behaupten und schied erst im Achtelfinale gegen Brasilien (1:4) aus. Der Weg in die K.-o.-Runde wird voraussichtlich stark vom Duell mit Tschechien abhängen. Wenn Südkorea dort Punkte holt und einen Fehlstart vermeidet, ist das Erreichen des Sechzehntelfinales durchaus machbar.

Südafrika ist erstmals seit 2010 wieder bei einer WM dabei und hat eine starke Qualifikation hinter sich. In Gruppe A kann das afrikanische Team gut mit der Außenseiterrolle umgehen und könnte für jede Mannschaft ein Stolperstein werden. Für den Einzug in die K.-o.-Phase benötigt das Team wahrscheinlich mindestens einen Überraschungserfolg – am ehesten gegen Tschechien oder Südkorea – sowie eine positive Tordifferenz.

Tschechien wird in dieser Gruppe die Rolle des unberechenbaren Herausforderers einnehmen. Das Team hat sich erst spät über die Playoffs für die Endrunde qualifiziert, nachdem es Irland und Dänemark besiegt hat. Für die Tschechen ist es erst die zweite WM-Teilnahme seit 2006. Die relativ offenen Verhältnisse in Gruppe A kommen auch Tschechien zugute – das Erreichen des Sechzehntelfinales ist durchaus möglich.

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