Xavi Simons steht vor Wechsel zu Tottenham Hotspur
Die Transferangelegenheiten von Xavi Simons bei RB Leipzig stehen kurz vor dem Abschluss, da ein Wechsel zu Tottenham Hotspur bevorsteht. Die Frage bleibt, wie der Offensivspieler ersetzt werden soll.
Leipzig/London – Xavi Simons wird seinem ehemaligen Teamkollegen Benjamin Sesko in die Premier League folgen. Nach wochenlangen Verhandlungen mit dem FC Chelsea, die ohne ein konkretes Angebot blieben, hat sich vor kurzem Tottenham Hotspur in den Transferprozess eingeschaltet und eine Einigung mit dem Niederländer erzielt.
Der 22-Jährige wurde Mitte der Woche vom Mannschaftstraining freigestellt und reiste nach London, um persönliche Vertragsgespräche mit den „Spurs“ zu führen. Laut Berichten von Bild und Sky haben sich die Parteien auf eine garantierte Ablösesumme von 60 Millionen Euro geeinigt. Zudem sicherten sich die Leipziger eine Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf. Simons hat demnach bereits den Medizincheck bestanden und seinen Vertrag bis 2032 unterschrieben.
Ursprünglich war ein Wechsel zum FC Chelsea geplant, jedoch unterbreiteten die Londoner nie ein Angebot, da der Transfer an den Verkauf eigener Spieler gebunden war. Ein Tauschgeschäft mit dem ehemaligen RB-Profi Christopher Nkunku, der nun kurz vor einem Wechsel zu AC Mailand steht, wäre für die „Blues“ zwar attraktiv gewesen, jedoch unterstützten nicht alle Verantwortlichen von RB diese Idee.
Als potenzieller Ersatz für Simons wurde Harvey Elliott vom FC Liverpool ins Spiel gebracht. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht der englische U21-Europameister in Verhandlungen mit RB Leipzig, jedoch gestaltet sich die Umsetzung des Transfers aus wirtschaftlichen Gründen als schwierig. Zudem haben die Sachsen mit Andrija Maksimovic (der aufgrund von Trainingsrückstand derzeit nicht einsatzfähig ist) und Assan Ouedraogo zwei Spieler auf der Position, die die entstandene Lücke perspektivisch füllen könnten.
Alternativ, so berichtet Bild, erwägt man nun, keinen positionsgetreuen Ersatz zu verpflichten, sondern einen Stürmer. Ole Werner deutete bei der Pressekonferenz vor dem zweiten Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim bereits an, dass es eine „klare Idee“ gibt, wie der Verlust kompensiert werden kann. Konkrete Details wollte der RB-Chefcoach jedoch noch nicht preisgeben.