Xavi Simons: Transfergerüchte und Timo Werner bleibt in Leipzig

Xavi Simons: Transfergerüchte und Timo Werner bleibt in Leipzig

Der Poker um Xavi Simons geht weiter. Kurz vor dem Transferschluss hat sich nun auch der zweite Ex-Klub seines Teamkollegen Timo Werner, die Tottenham Hotspur, in die Transfergespräche eingeschaltet.

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bayern München war Xavi Simons weiterhin beim Training. Es scheint unwahrscheinlich, dass dies sein letztes öffentliches Training bei RB Leipzig war, da ein Wechsel zu Chelsea zunehmend unwahrscheinlicher wird. Berichten zufolge hat Tottenham Interesse an dem 22-Jährigen bekundet, was RB Leipzig optimistisch stimmt, Simons in den nächsten sechs Tagen von der Gehaltsliste streichen zu können.

Die Verhandlungen mit Chelsea gestalten sich schwierig, da die „Blues“ an einem Tauschdeal festhalten, um die geforderten 70 Millionen Euro für den Offensivspieler zu vermeiden. Trotz jahrelanger Kontakte wurde bisher kein offizielles Angebot für Simons abgegeben. Selbst RB-CEO Oliver Mintzlaff hat sich laut Medienberichten in die Gespräche eingeschaltet, jedoch müssen die Londoner erst Spieler abgeben, um aktiv werden zu können. Zudem hat Chelsea kürzlich Interesse an Fermín López vom FC Barcelona bekundet und ein Angebot über 50 Millionen Euro abgegeben, was die Situation um Simons weiter kompliziert.

Während die Hoffnung auf einen rechtzeitigen Wechsel für Xavi Simons weiterhin besteht, zeichnet sich für Timo Werner ein Verbleib in Leipzig ab. Das Interesse der New York Red Bulls ist seit dem Ende der Transferperiode in der Major League Soccer endgültig vom Tisch. Laut Bild haben zudem zwei Premier-League-Klubs, Leeds United und Burnley, Interesse an dem 29-Jährigen gezeigt, ebenso wie Vereine aus Italien, Frankreich, Saudi-Arabien und der Türkei. Werner hat jedoch alle Angebote abgelehnt.

Es scheint, als wäre die Entscheidung gefallen: Der ehemalige Top-Stürmer wird die kommende Saison in Leipzig verbringen und sein Jahresgehalt von 10 Millionen Euro beziehen, bevor er im nächsten Sommer ablösefrei wechseln kann. Allerdings wird er voraussichtlich einen Platz auf der Tribüne einnehmen, da er in den Planungen der RB-Verantwortlichen keine Rolle mehr spielt.

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