Youssoufa Moukoko findet in Kopenhagen zu alter Form zurück
Borussia Dortmund wartete vergeblich auf den Durchbruch von Youssoufa Moukoko. Beim FC Kopenhagen entfaltet das Talent nun endlich seine lange erwarteten Fähigkeiten.
Kopenhagen – Youssoufa Moukoko scheint beim FC Kopenhagen wieder in die Spur zu finden. Nach torlosen Auftritten zu Beginn seiner Zeit beim neuen Verein trifft der 20-jährige Ex-Borusse nun regelmäßig und weckt neue Hoffnungen, dass er in der dänischen Hauptstadt seinem einstigen Ruf als Supertalent gerecht werden kann.
In der vergangenen Woche verwandelte Moukoko im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Basel in der 84. Minute einen Strafstoß zum 2:0-Endstand und ebnete damit den Weg in die Königsklasse. Das dänische Fachmagazin tipsbladet jubelte: „Dieser Schuss hat dem FC Kopenhagen gerade eine Viertelmilliarde Kronen (33,5 Millionen Euro) eingebracht.“
Auch in der Liga setzt der Stürmer seine kleine Serie fort: Beim 5:1-Erfolg gegen Randers traf er bereits in der 21. Minute zum 2:0. Mit nun 16 Punkten aus sieben Spielen führt der dänische Meister (insgesamt 16 Titel) die Tabelle an. Für Moukoko stellt der Schritt nach Dänemark einen Neuanfang dar. Kopenhagen überwies in diesem Sommer fünf Millionen Euro an Borussia Dortmund und hofft, das Potenzial des einstigen Wunderkinds nun voll ausschöpfen zu können.
Der BVB hatte ihn 2016 aus der Jugend des FC St. Pauli verpflichtet. Mit beeindruckenden Torquoten im Nachwuchsbereich galt Moukoko als Jahrhunderttalent, und mit zwölf Jahren lief er bereits für Deutschlands U16 auf. Zudem hält er bis heute zwei Rekorde: Jüngster Bundesligaspieler (16 Jahre, 1 Tag) und jüngster Champions-League-Spieler (16 Jahre, 18 Tage).
Doch im schwarz-gelben Profikader konnte Moukoko nie wirklich durchstarten. In 99 Einsätzen erzielte er 19 Tore, aber Stammspieler wurde er beim BVB nie. Auch seine Leihe zu OGC Nizza in der Saison 2024/25 verlief enttäuschend. Nun deutet jedoch vieles darauf hin, dass der Angreifer in Kopenhagen endlich den passenden Ort gefunden hat, um seine Karriere neu zu beleben, inklusive Champions League als prominentes Schaufenster.