Zukunft von Nicolas Jackson beim FC Bayern
München – Die Zukunft von Nicolas Jackson beim FC Bayern steht zur Diskussion, insbesondere da der Sportvorstand Max Eberl sich dazu äußert. Jackson wurde kurz vor dem Ende der Transferperiode für 16,5 Millionen Euro von Chelsea ausgeliehen, was ihn zu einem wichtigen Thema für die bevorstehenden Personalentscheidungen macht.
Die Bayern müssen sorgfältig abwägen, ob sie den senegalesischen Stürmer dauerhaft verpflichten wollen, da die Kaufoption bei 65 Millionen Euro liegt. Dies ist eine beträchtliche Summe für einen Spieler, der häufig zwischen Ersatzbank und Startelf wechselt.
Bislang kam Jackson in 18 Spielen zum Einsatz, wurde zwölf Mal eingewechselt und erzielte fünf Tore, während er einen weiteren Treffer vorbereitete. Die Frage bleibt, ob diese Leistungen ausreichen, um die Bayern zu überzeugen, so viel Geld zu investieren. Nach dem 2:2-Unentschieden in der Bundesliga gegen den FSV Mainz wurde Eberl nach Jackson gefragt.
„Es gibt noch keine Tendenz“, erklärte Eberl laut der Bild-Zeitung und ließ damit Raum für Spekulationen. Angesichts der hohen Ablösesumme und der bisherigen Leistungen ist es jedoch nicht überraschend, dass die Bayern alle Optionen offenhalten. In den kommenden Wochen wird Jackson den Münchnern allerdings fehlen, da er mit der senegalesischen Nationalmannschaft am Afrika Cup (18. Dezember bis 21. Januar) teilnimmt.
Trainer Vincent Kompany äußerte sich positiv über Jackson: „Er hat uns sehr geholfen – seine Torquote pro gespielten Minuten ist gut. Natürlich gibt es mit Harry Kane in der Sturmspitze Konkurrenz, aber das gehört dazu.“ Kompany bezeichnete es als Luxus, wie Jackson mit dieser Situation umgeht: „Was viele nicht sehen, ist, was Nicolas im Training leistet und wie er sich jedes Mal präsentiert, wenn er eingewechselt wird. Hoffentlich wird er weiterhin seine Chancen nutzen.“