1. FC Köln trifft auf Eintracht Frankfurt: Trainer Kwasniok gibt Einblicke zur Personalsituation
Der 1. FC Köln trifft am Samstag auf Eintracht Frankfurt. Vor dem Spiel äußerte sich Trainer Lukas Kwasniok zur aktuellen Lage des Vereins.
Am 11. Spieltag der Bundesliga kommt es zu einem spannenden Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Der FC, der als Überraschungs-Aufsteiger auf dem neunten Platz mit 14 Punkten steht, trifft auf die Eintracht, die mit drei Punkten Vorsprung auf dem siebten Platz rangiert. Beide Teams kämpfen um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze. Am Donnerstag, dem 20. November, sprach Kwasniok (44) über die personelle Situation des FC. Am Vormittag hatte er nahezu alle Profis im Training versammelt, da alle Nationalspieler nach der Länderspielpause gesund zurückgekehrt sind.
Rav van den Berg und Said El Mala nahmen nach ihren Einsätzen am Dienstag lediglich 30 Minuten am Teamtraining teil, um die Belastung zu steuern. Auch Stürmer Marius Bülter verließ nach einer Stunde vorzeitig das Training, ist jedoch nach einem Magen-Darm-Virus wieder einsatzbereit. „Heute waren alle Spieler anwesend“, sagte Kwasniok und erklärte, dass er nach der Länderspielpause als Moderator gefragt sei: „Alle konnten heute trainieren, jeder befindet sich jedoch in einem unterschiedlichen Zustand. Das hängt davon ab, wann jeder Spieler zuletzt gespielt hat – einige am Sonntag, andere am Montag oder Dienstag. Auch die mentale Verfassung spielt eine Rolle.“
Die unterschiedlichen Ergebnisse der Länderspiele beeinflussen die Spielerpsychologie. „Es macht einen Unterschied, ob man sich mit seiner Nationalmannschaft qualifiziert oder nicht“, merkte Kwasniok an. Dennoch zog der FC-Coach ein positives Fazit: „Einige Spieler haben wir etwas dosierter trainieren lassen, aber ab morgen stehen alle als Kader-Optionen zur Verfügung.“ Über einen dieser Spieler, Abwehrspieler van den Berg, sprach Kwasniok ausführlich.
Der Niederländer, der nach einer längeren Verletzungspause wieder fit ist, muss möglicherweise noch auf seinen Einsatz warten. „Wenn man längere Zeit ausfällt, benötigt man wieder Rhythmus, das ist ganz normal. Ich werde morgen mit ihm sprechen, um zu erfahren, wie er sich fühlt und wie die aktuelle Situation für ihn aussieht“, erklärte Kwasniok. Der teuerste Transfer des Sommers sei „sicherlich noch nicht so weit, dass er in der Startelf stehen kann“, jedoch soll das Abschlusstraining am Freitag Klarheit darüber bringen, ob van den Berg als Kader-Option in Betracht gezogen werden kann. (Das Original zu diesem Beitrag stammt von express.de und ist hier zu lesen.)