Alexander Nübel über seine Zukunft beim VfB Stuttgart
Alexander Nübel wurde zu seiner Zukunft beim VfB Stuttgart befragt. Der vom FC Bayern ausgeliehene Torwart zeigte sich einfallsreich in seinen Antworten.
In den letzten Wochen hatte Nübel einen schweren Stand. Der Torwart des VfB Stuttgart hatte mehrere Patzer, was sein Selbstvertrauen beeinträchtigte. Beim Auswärtsspiel in Bremen präsentierte er sich jedoch stark und strahlte dabei die Sicherheit eines Top-Torhüters aus.
Auf die Frage von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, zu seiner Leistung sagte er: „Es fühlt sich immer gut an, zu null zu spielen, und ich habe ein ordentliches Spiel gemacht. Nehme ich gerne so mit – tut gut fürs Selbstbewusstsein.“
Schmerzlich war jedoch die 0:5-Niederlage gegen den FC Bayern München, nicht nur wegen der vielen Gegentore, sondern auch, weil Nübel das direkte Duell gegen Jonas Urbig verlor, der an diesem Tag Manuel Neuer vertrat. Beide Torhüter gelten als potenzielle Nachfolger für Neuer.
Auf Nachfrage unserer Redaktion äußerte Nübel: „Ich bin jetzt schon länger im Fußball dabei, und seitdem ich bei Bayern bin, gibt es jedes Jahr irgendwelche Gerüchte, Spekulationen und Duelle, das ist ganz normal.“ Er erkannte an, dass Urbig ein „Superspiel“ gemacht habe.
Die Diskussion um die Torwartposition bei Bayern lässt Nübel jedoch kalt: „Die Diskussionen sind immer da.“ Er wird mehrmals im Jahr in den Medien erwähnt, allerdings nicht aktiv mit eigenen Aussagen, sondern meist passiv. Ein Problem mit seiner öffentlichen Präsenz hat der Torwart nicht: „Das gehört dazu.“ Bis zum Saisonende ist Nübel weiterhin vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehen.
Eine Zukunft des Torhüters in Stuttgart über die laufende Saison hinaus erscheint unwahrscheinlich. Auch in München hat Nübel voraussichtlich keine Chance auf einen Stammplatz und wird daher einen Wechsel anstreben. Er hat noch einen Vertrag in München bis 2030 und sagte, dass alles offen sei und er sich auf seine Zukunft freue.
Auf die Frage, wann er über seine weitere Karriere nachdenken werde, antwortete er schlagfertig: „Ich hoffe, dass wir sehr weit im DFB-Pokal und in Europa kommen, dann fange ich ganz spät an.“