Ali Akmans Karriere: Vom Talent zum Schatten seiner selbst
Ali Akman, der ehemalige Offensivspieler von Eintracht Frankfurt, spielt derzeit in der 2. Liga der Türkei, hat jedoch Schwierigkeiten, sich einen Stammplatz zu sichern.
Frankfurt – Die Karriere von Ali Akman hätte vielversprechend verlaufen sollen. Als Eintracht Frankfurt im Februar 2021 seine Verpflichtung bekanntgab, war die Begeisterung groß. Sportvorstand Fredi Bobic lobte Akman als „eines der größten Talente im türkischen Fußball“.
Die Statistiken des damals 18-jährigen Stürmers bei Bursaspor waren beeindruckend: In 18 Zweitligaspielen erzielte er zehn Tore und bereitete drei weitere vor. Diese Leistungen zogen das Interesse renommierter Klubs wie FC Chelsea, Arsenal, Galatasaray und RB Salzburg auf sich. Letztendlich konnte sich die Eintracht durchsetzen und holte Akman ablösefrei mit einem Vertrag bis 2025.
Bei der SGE konnte Akman jedoch nie richtig Fuß fassen. Stattdessen wurde er sofort auf Leihbasis weiterverliehen. In der Saison 2021/22 spielte er zunächst beim niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen, wo er in 32 Pflichtspielen sechs Tore erzielte – eine solide, aber enttäuschende Bilanz im Vergleich zu den Erwartungen. Die folgende Saison verlief noch unglücklicher: Beim türkischen Zweitligisten Göztepe kam er nur 16 Mal zum Einsatz und blieb ohne Treffer.
Im Sommer 2023 zog die Eintracht die Konsequenzen und trennte sich von Akman, der daraufhin zum belgischen Zweitligisten FCV Dender E.H. wechselte. Auch dort konnte er nicht überzeugen: In der Saison 2024/25 erzielte er nur ein Tor in vier Pflichtspielen. Seit Juli 2025 steht Ali Akman nun bei Ankara Keçiörengücü unter Vertrag, einem Klub in der TFF 1. Lig, der zweiten türkischen Liga. Doch auch dort läuft es nicht nach Plan.
Akman kommt kaum über die Rolle des Einwechselspielers hinaus. In dieser Saison hat er lediglich vier Tore in 27 Pflichtspielen erzielt – eine enttäuschende Bilanz für einen Angreifer, dem einst eine glanzvolle Zukunft prophezeit wurde. Akman ist heute 24 Jahre alt und mit einem Marktwert von rund 350.000 Euro weit entfernt von dem Torjäger, den sich Eintracht Frankfurt einst erhofft hatte.