Bilal El Khannouss verlässt VfB Stuttgart für Afrika-Cup

Bilal El Khannouss verlässt VfB Stuttgart für Afrika-Cup

Bilal El Khannouss hat sich vor seinem Abflug nach Marokko vom VfB Stuttgart verabschiedet. Der talentierte Mittelfeldspieler hat beim 4:0-Sieg des VfB gegen Werder Bremen das erste Tor erzielt, was sogar den Sportvorstand Fabian Wohlgemuth überraschte. Wohlgemuth hatte El Khannouss im Sommer eher wegen seiner anderen Qualitäten an den Neckar geholt.

Nach dem Spiel teilte der Sportchef ein amüsantes Detail aus der Kabine mit: „Er sagte tatsächlich, dass er höher springt als ich, auch wenn ich noch 20 wäre.“ El Khannouss sei in bester Stimmung, da er nach Marokko zurückkehrt, um mit seinen Nationalmannschaftskollegen am Heimturnier teilzunehmen. „Nach solch einem Sieg kann man auch mal ein bisschen herumalbern,“ erklärte Wohlgemuth.

Der Spieler ist seit Montag in Marokko, wo er für sein Land beim Afrika-Cup spielt. Die Ambitionen der marokkanischen Mannschaft sind durch die Austragung im eigenen Land besonders hoch. Wohlgemuth wollte den El-Khannouss-Treffer vor dessen Abreise jedoch nicht als „Abschiedsgeschenk“ bezeichnen. „Ich gehe davon aus, dass er wieder treffen wird – für Marokko. Er hat besondere Qualitäten,“ sagte er.

Ein Grund, warum Wohlgemuth den Begriff „Abschiedsgeschenk“ nicht verwenden wollte, könnten die Gerüchte um den 21-Jährigen sein, der bislang nur von Leicester City an den VfB ausgeliehen ist. Stuttgart hat eine Kaufpflicht, die unter bestimmten Bedingungen in Kraft treten könnte. Aufgrund seiner starken Leistungen hat El Khannouss jedoch auch das Interesse anderer Clubs geweckt, darunter Newcastle United, die bereits Nick Woltemade vom VfB verpflichtet haben.

Insgesamt erzielte El Khannouss bisher sechs Tore und bereitete vier weitere für Stuttgart vor. Der Afrika-Cup beginnt am 21. Dezember, das Finale findet am 18. Januar statt. Bis dahin könnte der VfB auf El Khannouss verzichten müssen. Für das Europa-League-Spiel gegen die AS Rom am 22. Januar ist er jedoch gesperrt, sodass er sich nicht beeilen muss, zurückzukehren.

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