Borussia Dortmund startet gegen Juventus in die Champions League

Borussia Dortmund startet gegen Juventus in die Champions League

Der BVB beginnt seine Champions-League-Saison mit einem herausfordernden Auswärtsspiel gegen Juventus. Trainer Niko Kovač steht vor der Aufgabe, sein Team umzustellen. Hier ist die mögliche Aufstellung.

Dortmund/Turin – Borussia Dortmund trifft am Dienstag um 21 Uhr (alle TV-Infos) im ersten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase in Turin auf den italienischen Rekordmeister Juventus. Für den BVB ist dies nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen RW Essen und den sieben Punkten aus den ersten drei Bundesliga-Spielen gegen St. Pauli, Union Berlin und Heidenheim der erste echte Härtetest.

Im prestigeträchtigen Duell gegen die Alte Dame muss BVB-Trainer Niko Kovač jedoch auf einen wichtigen Spieler verzichten: Pascal Groß konnte aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht am Abschlusstraining teilnehmen und wird gegen Juventus nicht zur Verfügung stehen. Der erfahrene Spieler gilt als eine wichtige Stütze für Kovač, der jedoch im zentralen Mittelfeld über genügend Alternativen verfügt.

Marcel Sabitzer hat die besten Chancen, für Groß in die Startelf zu rücken. Der Österreicher erhielt am Samstag in Heidenheim nach einer intensiven Länderspielreise eine Pause von 90 Minuten und dürfte nun wieder ins Team zurückkehren. Eine mutigere Entscheidung wäre es, Jobe Bellingham von Beginn an sein Debüt in der Königsklasse zu ermöglichen.

Julian Brandt steht nach seiner Handoperation ebenfalls wieder zur Verfügung, wird jedoch eher für die Position hinter den Spitzen eingeplant. Maximilian Beier konnte am Wochenende nicht nur mit einem Tor überzeugen, sondern hat auch Argumente gesammelt, um weiterhin in der Startelf zu bleiben. Theoretisch wäre auch Bellingham eine Option, ebenso wie Carney Chukwuemeka, der jedoch fitnessbedingt hauptsächlich als Joker in Frage kommt.

Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Kobel – Ryerson, Anton, Bensebaini – Couto, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Beier – Adeyemi, Guirassy.

Eine spannende Frage ist auch die nach dem rechten Innenverteidiger in der Dreierkette: Julian Ryerson überzeugte gegen Heidenheim vor allem offensiv und war an beiden Toren beteiligt. Auch Leihspieler Aaron Anselmino, der nach leichten muskulären Problemen wieder einsatzbereit ist, könnte eine Rolle spielen – er hatte bereits gegen Union ein bemerkenswertes Debüt hingelegt.

Der BVB traf zuletzt in der Saison 2014/15 im Achtelfinale der Champions League auf Juventus und schied unter Jürgen Klopp mit einem Gesamtergebnis von 1:5 aus. Unvergessen bleibt das Finale 1997, als Dortmund in München den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte. Frischer ist die Erinnerung an die Saisoneröffnung im August, bei der Juventus dem BVB mit einem 2:1-Auswärtssieg einen Dämpfer verpasste.

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