Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf SC Freiburg vor
Borussia Mönchengladbach strebt im kommenden Spiel gegen den SC Freiburg nach Wiedergutmachung. Florian Neuhaus wird dabei eine Schlüsselrolle übernehmen.
Update vom 5. Oktober 2025, 18:14 Uhr: Borussia Mönchengladbach wird mit folgender Startelf in die Partie gegen den SC Freiburg gehen:
Nicolas – Diks, Engelhardt, Elvedi – Scally, Sander, Reitz, Netz – Neuhaus, Castrop – Tabaković.
Wenn Eugen Polanski an dem 3-4-2-1-System festhält, könnte Yannik Engelhart für Fabio Chiarodia in die Startelf rücken. Alternativ ist Philipp Sander ebenfalls ein Kandidat. Neuhaus wird in dieser Saison erstmals von Beginn an spielen und ersetzt Kevin Stöger. Im Sturm wird Haris Tabaković anstelle von Shuto Machino auflaufen, während Luca Netz in der Abwehr den Vorzug vor Lukas Ullrich erhält.
In der ersten Meldung vom 3. Oktober 2025 äußerte sich Eugen Polanski auf der Pressekonferenz am Freitagmittag gelassen und optimistisch über das bevorstehende Spiel. Trotz der turbulenten Situation bei Borussia Mönchengladbach bewahrte der Trainer sein Lächeln und seine entspannte Art.
„Wir haben klar benannt, was wir nicht wieder sehen wollen und was besser laufen muss, aber auch Aspekte, die in Ordnung waren“, erklärte Polanski zur Analyse der 4:6-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. „Ich war selbst Profi und kann erahnen, was in den Köpfen der Spieler vorgeht. Das haben wir in der Analyse angesprochen, und ich hatte den Eindruck, dass alle die gleichen Gedanken hatten.“
Am Sonntag um 19:30 Uhr empfängt Borussia Mönchengladbach den SC Freiburg, der aktuell auf dem achten Tabellenplatz steht. Die Breisgauer verloren ihre ersten Spiele gegen den FC Augsburg und 1. FC Köln, konnten jedoch anschließend gegen den VfB Stuttgart, Werder Bremen und 1899 Hoffenheim insgesamt sieben Punkte sammeln und vier Zähler in der Europa-League-Saison einfahren.
„Ich habe mit Julian Schuster den Fußballlehrer-Lehrgang absolviert, daher kenne ich ihn ein wenig besser“, sagte Polanski über das bevorstehende Duell mit dem ehemaligen Freiburger Kapitän, der der Mannschaft klare Prinzipien vermittelt hat. „Die Mannschaft arbeitet extrem intensiv bei den ersten und zweiten Bällen, spielt viele lange Bälle und gewinnt zahlreiche zweite Bälle. Sie haben starke Einzelspieler und viel Durchschlagskraft nach vorne.“
Gladbach darf sich gegen Freiburg nicht nur auf die Defensive konzentrieren, „sondern sollte im besten Fall den Fokus auf uns selbst legen und uns an den Gegner anpassen“, so Polanski. In Anbetracht der Personalsituation stellt sich jedoch die Frage, inwieweit der Trainer personelle Änderungen vornehmen kann, um eine Wende einzuleiten.
Wenn Polanski bei einer Dreierkette bleibt, dürfte Fabio Chiarodia aufgrund seines Geschwindigkeitsvorteils gegenüber Marvin Friedrich den Vorzug erhalten. Im Mittelfeld ist unklar, ob Yannik Engelhardt oder Philipp Sander neben Rocco Reitz beginnen werden. Zudem könnte Florian Neuhaus in die Startelf rücken.
„Flo hat ein gutes Spiel gemacht. Er hat versucht, Struktur ins Spiel zu bringen und war in der zweiten Halbzeit an vielen Aktionen beteiligt. Man hat gesehen, dass er ein sehr guter Fußballer ist, der vielleicht etwas Freiraum braucht, um sein Potenzial abzurufen“, sagte Polanski über Neuhaus, der in der ersten Halbzeit gegen Frankfurt eingewechselt wurde. „Die Chancen für die Startelf sind auf jeden Fall da.“
Ein weiteres Talent, das in den Kader rücken könnte, ist Wael Mohya. Der junge Spieler hat seinen 30-minütigen Einsatz in der U19-Mannschaft gut verkraftet und „hat gut trainiert und die gesamte Woche bei uns mitgemacht“, so Polanski. Nico Elvedi wird trotz einer krankheitsbedingten Trainingspause zur Verfügung stehen, während bei Franck Honorat und Giovanni Reyan weiterhin Geduld gefragt ist.