BVB-Abgänge: Talente kämpfen um Form in neuen Vereinen

BVB-Abgänge: Talente kämpfen um Form in neuen Vereinen

Die BVB-Talente, die Borussia Dortmund im Sommer 2025 verlassen haben, zeigen in ihren neuen Vereinen gemischte Leistungen. Während der BVB in der Bundesliga weiterhin als Verfolger der Bayern agiert, kämpfen die ehemaligen Spieler von Schwarz-Gelb in dieser Saison um Einsatzzeiten und Kaderplätze bei ihren neuen Arbeitgebern.

Das Offensivtalent Jamie Gittens hatte bei Chelsea einen schwierigen Start. Nach zehn Pflichtspielen ohne eigenen Treffer konnte er erst im Oktober seine ersten Erfolge feiern, als er in einem Spiel gegen Wolverhampton im League Cup drei Torbeteiligungen erzielte. Der 21-jährige Engländer, der für rund 65 Millionen Euro verpflichtet wurde, kam in der Premier League zunächst nur zu vier Teilzeiteinsätzen ohne Scorerpunkt und saß beim wichtigen Spiel gegen Manchester United 90 Minuten auf der Bank.

Youssoufa Moukoko, einst eine große Hoffnung des DFB, weist beim FC Kopenhagen eine durchwachsene Bilanz auf. Vor dem Wiedersehen mit dem BVB in der Champions League hat der 21-Jährige in 20 Einsätzen vier Tore erzielt. Nach seinem ersten Treffer für die Dänen im September gegen Nordsjaelland gelang ihm ein entscheidendes Elfmetertor gegen Basel, das dem Klub die Qualifikation für die Champions League sicherte.

Seit seinem Durchbruch beim BVB, wo er zum jüngsten Torschützen in der Bundesliga-Historie wurde und 2022 zur WM nach Katar durfte, stagniert seine Entwicklung jedoch. Nach einer erfolglosen Leihe bei OGC Nizza (nur zwei Tore in 22 Spielen) hat er auch in Kopenhagen Schwierigkeiten, sich einen Stammplatz zu sichern.

Auch Giovanni Reyna hat nach seinem Abschied aus Dortmund noch nicht Fuß gefasst. Der 23-jährige US-Amerikaner kämpft bei Borussia Mönchengladbach um einen Stammplatz und hat bisher hauptsächlich in Kurzeinsätzen gespielt, ohne einen Scorerpunkt zu erzielen. Positiv zu vermerken ist jedoch sein Comeback in der Nationalmannschaft im November, wo er in zwei Länderspielen einen Treffer und einen Assist beisteuerte. Trotz der enttäuschenden Hinrunde in der Bundesliga hat Reyna weiterhin die Chance, Teil des US-Kaders für die Weltmeisterschaft 2026 im eigenen Land zu sein.

Der Abschied von Sebastian Haller aus Dortmund war wohl finanzieller Natur, da der Ivorer als Topverdiener galt. In Utrecht läuft es für den ehemaligen Angreifer bislang enttäuschend. In der aktuellen Saison 2025/26 konnte er noch nicht an seine früheren Torjägerqualitäten anknüpfen und kämpft weiterhin mit seiner Form.

Die Karriere von Soumaïla Coulibaly bei Racing Straßburg war ebenfalls von Misserfolg geprägt. Nach nur drei Monaten hat sich der Innenverteidiger auf Leihbasis zu Stade Brest verabschiedet. Insgesamt zeigt sich, dass die meisten BVB-Abgänge Zeit benötigen, um sich in ihren neuen Vereinen zu etablieren. Lediglich Gittens und Moukoko konnten erste Erfolge verbuchen.

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