BVB empfängt Union Berlin: Aufstellung und Neuigkeiten vor dem Spiel
Im ersten Heimspiel der Bundesliga trifft Borussia Dortmund am Sonntag um 17:30 Uhr auf den 1. FC Union Berlin. Nach einem spannenden 3:3-Unentschieden zum Saisonauftakt gegen St. Pauli stehen die Schwarzgelben vor einer herausfordernden Aufgabe gegen die Köpenicker, die überraschend mit einem 2:1-Sieg gegen Stuttgart in die Saison gestartet sind.
Die Situation in der BVB-Defensive bleibt angespannt. Julian Ryerson hat nach seiner Wadenverletzung wieder mit dem Training begonnen. Trainer Niko Kovač äußerte sich auf der Pressekonferenz am Freitag optimistisch: „Es sieht so aus, dass wir Julian heute nach gefühlt zwei Wochen wieder im Training hatten. Er wird fürs Wochenende zumindest eine Alternative für den Kader sein.“
Neuzugang Aaron Anselmino wird voraussichtlich sein Bundesliga-Debüt in der Startelf feiern. Der 20-jährige Argentinier wurde erst in dieser Woche vom FC Chelsea ausgeliehen, um die Lücke zu füllen, die durch die Rotsperre von Filippo Mane entstanden ist. Kovač bestätigte: „Dort entsteht jetzt eine freie Position, die wir wahrscheinlich mit Aaron auffüllen werden.“ Der Trainer zeigte sich beeindruckt von Anselmino: „Er bringt ein hohes Potenzial mit, benötigt jedoch etwas Eingewöhnungszeit. Trotz der Sprachbarriere traue ich ihm einen sofortigen Einsatz zu.“
In der Dreierkette vor Gregor Kobel könnte Anselmino an der Seite von Waldemar Anton und Ramy Bensebaini spielen. Auf den Außenbahnen sind Yan Couto und Daniel Svensson gesetzt, solange Ryerson noch keine Option für die Startelf ist. Im Mittelfeld drängt Julian Brandt, der zuletzt als Einwechselspieler überzeugte, auf einen Platz in der ersten Elf.
Die mögliche Aufstellung lautet: Kobel – Anselmino, Anton, Bensebaini – Couto, Sabitzer, Groß, Svensson – Brandt – Guirassy, Beier. Kovač erklärte: „Julian hat nicht gespielt, weil ich unzufrieden mit ihm war, sondern weil ich jemanden brauchte, der von der Bank frischen Wind bringt.“ Brandt könnte diesmal von Beginn an spielen: „Er gibt uns Variabilität und Tiefe, was immens wichtig ist.“ Auch Maximilian Beier könnte für Karim Adeyemi in die Startelf rücken.
Neben Anselmino könnte auch Carney Chukwuemeka sein Comeback geben. Kovač betrachtet den fest von Chelsea verpflichteten Engländer nicht als Neuzugang: „Er war nur einen Monat, anderthalb Monate nicht bei uns. Er hat sich sofort zurechtgefunden und kennt die Abläufe hier genau.“
Für die Startelf wird es bei Chukwuemeka jedoch wohl nicht reichen. Unklar war am Freitag noch, ob der neue BVB-Stürmer Fábio Silva rechtzeitig bis zur Frist um 15 Uhr im TOR-System der DFL registriert wurde, um am Sonntag im Kader zu stehen.