BVB-Star äußert Titelansprüche vor Rückrunde der Bundesliga

BVB-Star äußert Titelansprüche vor Rückrunde der Bundesliga

Ein Spieler des BVB äußert kurz vor dem Start der Rückrunde der Bundesliga offen seine Ambitionen auf den Titel. Besteht die Gefahr einer weiteren Abfuhr von Niko Kovac?

Dortmund – Der BVB hat zur Winterpause bereits einen Rückstand von neun Punkten auf den Tabellenführer FC Bayern München. Ein echter Titelkampf scheint daher schon im Winter unwahrscheinlich. Vor dem Restart der Liga am kommenden Wochenende sorgt Waldemar Anton mit seiner Titel-Proklamation für Aufsehen.

Im Hinblick auf die Zielsetzung in Dortmund vor dem wichtigen Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitagabend (20:30 Uhr) erklärte Anton in einem Interview mit dem kicker: „Der Anspruch hier ist sehr hoch, das muss er auch sein. Wir sind ein Klub, der um Titel mitspielen und jedes einzelne Spiel gewinnen möchte.“ Diese Worte finden im BVB-Umfeld derzeit besondere Beachtung, auch wenn Anton keinen konkreten Meisterschaftswunsch für die laufende Saison äußert.

Anton ist nicht der erste BVB-Star, der in dieser Saison von Titelansprüchen spricht. Maxi Beier hatte im Herbst die Meisterschaft als Saisonziel ausgerufen und wurde daraufhin von Cheftrainer Niko Kovac deutlich zur Ordnung gerufen. „Ich weiß nicht, ob er in der Halbzeitpause etwas getrunken hat, was ihm nicht bekommt. Das werde ich ihm schon austreiben“, hatte der 54-Jährige gesagt.

Nach einem guten Saisonstart erlebte der BVB gegen Ende des vergangenen Jahres eine kleine Formkrise. Sowohl das Auftreten der Mannschaft als auch die Ergebnisse gerieten in die Kritik, nachdem der BVB gegen den HSV (1:1), Stuttgart (3:3) und Freiburg (1:1) Punkte ließ. Bislang steht nur eine Niederlage in der Saison zu Buche (1:2 gegen Bayern), jedoch hat der Rückstand auf den Rekordmeister durch die vielen unnötigen Unentschieden dennoch erheblich zugenommen.

Ein Umstand, der auch dem Defensiv-Star Anton nicht entgangen ist. Dennoch möchte der Nationalspieler von Unruhe im eigenen Lager nichts wissen. „Ich würde es auch nicht als Unruhe beschreiben, sondern als Druck“, erklärte der 29-Jährige: „Der ist in Dortmund immer da.“ Die Partie gegen Eintracht Frankfurt könnte jedoch richtungsweisend für die Stimmung in den kommenden Wochen werden.

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