BVB trifft auf Manchester City in der Champions League

BVB trifft auf Manchester City in der Champions League

Der BVB tritt in der Champions League gegen Manchester City an. Trainer Niko Kovač plant, Erling Haaland im Kollektiv zu verteidigen. Die Aufstellung des Teams wurde veröffentlicht.

Update vom 5. November, 19:53 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist festgelegt! Niko Kovač nimmt im Vergleich zum Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg fünf Änderungen vor: Karim Adeyemi, Julian Ryerson, Marcel Sabitzer, Nico Schlotterbeck und Daniel Svensson ersetzen Aaron Anselmino, Julian Brandt, Carney Chukwuemeka, Yan Couto und Pascal Groß. Damit schickt der Trainer eine nahezu optimale Elf ins Rennen.

Die Startelf setzt sich zusammen aus: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Adeyemi, Beier – Guirassy.

Update vom 5. November, 08:58 Uhr: Für den BVB steht heute ein entscheidendes Spiel in Manchester auf dem Programm! Das Auswärtsspiel gegen Manchester City wird intern als die schwierigste Aufgabe der bisherigen Saison angesehen, insbesondere aufgrund von Erling Haalands beeindruckender Form.

Der Stürmer sorgt für Furcht in jeder Abwehrreihe. Pascal Groß erklärte in einer Pressekonferenz, dass der BVB Haaland „im Kollektiv verteidigen“ möchte. Die Stamm-Dreierkette aus Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini wird voraussichtlich gegen Haaland und seine Mitspieler antreten.

Update vom 4. November, 16:44 Uhr: Der BVB hat den Kader für die Reise nach Manchester in den sozialen Medien bekanntgegeben. Julian Brandt und Niklas Süle fehlen im Aufgebot. Auch Julien Duranville wird erwartungsgemäß nicht dabei sein. Kovač verzichtet auf Verstärkung aus der U23 oder U19, hat jedoch Silas Ostrzinski als dritten Torwart im Kader.

Erstmeldung vom 4. November: Dortmund/Manchester – Die Auswärtswochen für Borussia Dortmund setzen sich mit einer herausfordernden Aufgabe fort: Am vierten Spieltag der Champions League trifft der BVB am Mittwoch (21 Uhr, alle TV-Infos) auf Manchester City. Neben der Begegnung zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern ist dies das zweite Topspiel des Spieltags.

Der BVB belegt aktuell mit sieben Punkten den zweiten Platz, dank eines besseren Torverhältnisses vor den punktgleichen Citizens. Dortmund gewann gegen den Athletic Club und den FC Kopenhagen und holte ein Unentschieden gegen Juventus. Manchester City siegte gegen den SSC Neapel und den FC Villarreal und spielte unentschieden gegen die AS Monaco. Trotz der tabellarischen Situation geht der BVB als Außenseiter ins Rennen.

Allerdings bedeutet dies nicht, dass Dortmund chancenlos ist. In der Champions League haben sich die Borussen in der Rolle des Underdogs in den letzten Jahren wohlgefühlt. Obwohl drei der letzten vier Duelle gegen Manchester City verloren gingen, geschah dies jeweils nur mit einem Tor Unterschied, was auf einen ausgeglichenen Wettbewerb hindeutet. Der BVB zeigt sich derzeit in stabiler Form.

Ein entscheidender Faktor ist der Gesundheitszustand des Kaders von Trainer Niko Kovač. Mit der Rückkehr von Emre Can in den Kader beim 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg und dem Comeback von Julien Duranville in der U23 hat der BVB aktuell keine Verletzten zu beklagen. In Augsburg fehlten Nico Schlotterbeck aufgrund einer Erkältung und Niklas Süle wegen Zehenproblemen.

Während Schlotterbeck am Dienstag im Abschlusstraining mitwirkte, trainierte Süle individuell. Ob er im Kader stehen wird, entscheidet sich kurzfristig. Patrick Drewes und Salih Özcan werden sicher fehlen, da sie nicht für die Champions League nominiert wurden. Bei Duranville ist es unwahrscheinlich, dass er in den Kader berufen wird; er könnte jedoch in der Youth League weitere Spielzeit erhalten.

Da der BVB bereits am Freitagabend in Augsburg gespielt hat, geht das Team vergleichsweise ausgeruht in die Partie gegen Manchester City. Kovač wird jedoch voraussichtlich einige Wechsel vornehmen. Falls Schlotterbeck tatsächlich fit genug ist, wird er für Aaron Anselmino in die Startformation rücken und die Kapitänsbinde von Julian Brandt übernehmen.

Nach Brandts schwachem Auftritt gegen den FCA könnte er durch Karim Adeyemi ersetzt werden. Brandt fehlte im Abschlusstraining zur „Belastungssteuerung“, wie der BVB mitteilte, weshalb unklar ist, ob sein Einsatz gefährdet ist. Das Tempo von Adeyemi könnte in jedem Fall eine wichtige Waffe darstellen. Gleiches gilt für Maximilian Beier, der in Augsburg als linker Schienenspieler aushalf, um Daniel Svensson eine Pause zu gönnen.

Der Schwede dürfte gegen Manchester City höchstwahrscheinlich in die Startelf zurückkehren. Anstelle von Beier könnten auch Carney Chukwuemeka oder Fábio Silva beginnen. Bei einer defensiveren Ausrichtung könnte Kovač auch das Zentrum stärken, obwohl dieser Ansatz im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern eher nicht erfolgreich war.

Wer die zentrale Position im Mittelfeld besetzt, ist für den BVB derzeit oft die spannendste Frage. Pascal Groß konnte in Augsburg nicht überzeugen, weshalb die Rückkehr von Marcel Sabitzer erwartet wird, sofern Kovač nicht auf die stärkere Physis von Jobe Bellingham setzt. Auf der rechten Seite spricht die Defensivstärke für Julian Ryerson anstelle von Yan Couto.

Couto spielt gegen seinen ehemaligen Klub, obwohl er in fünf Jahren bei Manchester City nie ein Pflichtspiel bestritten hat. Felix Nmecha verbrachte sogar 13 Jahre in seinem Jugendklub und absolvierte drei Profieinsätze. Kovač geht mit den Kräften des 25-Jährigen sorgsam um.

In dieser Saison spielte Nmecha bislang erst dreimal durch. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass der formstärkste BVB-Mittelfeldmann und derzeit beste Torschütze in der Champions League (bereits drei Tore) gegen den starken Gegner Manchester City geschont wird.

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