BVB zeigt Interesse an Juan Cruz Meza von River Plate
Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund haben ein neues Top-Talent im Blick. Eine Verpflichtung des Argentiniers Juan Cruz Meza im kommenden Sommer erscheint durchaus möglich.
Dortmund – Borussia Dortmund gilt in Deutschland als einer der führenden Vereine in der Talentförderung. Prominente Beispiele wie Jude Bellingham, Jadon Sancho und Ousmane Dembélé, der kürzlich den Ballon d'Or gewann, unterstreichen diesen Status. Die BVB-Bosse haben sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sodass immer wieder neue Talente den Weg ins schwarz-gelbe Trikot finden.
Besonders der südamerikanische Markt hat dabei stets im Fokus gestanden. Bereits 2019 kam mit Leonardo Balerdi ein vielversprechender Argentinier von den Boca Juniors, der mittlerweile Stammspieler bei Olympique Marseille ist. Kürzlich wurde der Transfer des 17-jährigen Justin Lerma aus Ecuador offiziell, und es gibt Gerüchte über Supertalent Gilberto Mora aus Mexiko sowie Kaua Prates aus Brasilien.
Jetzt hat der BVB offenbar ein weiteres Talent aus Südamerika ins Visier genommen. Laut Sky hat der 17-jährige Juan Cruz Meza vom argentinischen Erstligisten River Plate das Interesse von Sportdirektor Sebastian Kehl und seinem Team geweckt. In dieser Saison kam Meza bereits achtmal für River in der ersten Liga Argentiniens zum Einsatz.
Meza wurde hauptsächlich im zentralen oder rechten Mittelfeld eingesetzt und gilt als offensiv flexibel, was einige Scouts von Borussia Dortmund vor Ort beobachtet haben. Ein möglicher Transfer aus Südamerika könnte jedoch durch eine Regelung erschwert werden, die besagt, dass Spieler erst nach Erreichen der Volljährigkeit nach Europa wechseln dürfen.
Meza feiert im März 2026 seinen 18. Geburtstag, und sein Vertrag in Argentinien läuft bis Ende nächsten Jahres. Der Youngster hat zudem einen Marktwert von 300.000 Euro, was ihn potenziell relativ günstig macht. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre er das zweite Talent aus Südamerika, das im Sommer zum BVB wechselt. Justin Lerma kostete die Schwarz-Gelben immerhin rund vier Millionen Euro.