Carney Chukwuemeka: Auf dem Weg zur BVB-Stammkraft

Carney Chukwuemeka: Auf dem Weg zur BVB-Stammkraft

Nach einem holprigen Start hat sich Carney Chukwuemeka in Dortmund durchgesetzt. Der Mittelfeldspieler hat sich von kurzen Einsätzen in die Startelf gearbeitet.

In Dortmund zeigt sich Sebastian Kehl, Sportdirektor des BVB, begeistert von Chukwuemeka: „Er kann den Unterschied machen, indem er in engen Räumen Lösungen findet. Er verleiht uns im Mittelfeld ein zusätzliches fußballerisches Element.“ Der im österreichischen Eisenstadt geborene Engländer hat sich das Vertrauen des Vereins erarbeitet.

In der Rückrunde der Saison 2024/25 spielte Chukwuemeka zunächst auf Leihbasis für die Schwarz-Gelben. Kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode verpflichteten die Westfalen den 22-Jährigen fest und statteten ihn mit einem Vertrag bis 2030 aus. Chelsea FC erhielt dafür 20 Millionen Euro.

Anfangs hatte der 23-malige Junioren-Nationalspieler mit Fitnessproblemen zu kämpfen, doch diese hat er mittlerweile überwunden. Trotz seiner 28 Einsätze für den BVB, in denen er vier Torbeteiligungen erzielte, fehlt ihm noch ein Spiel über die vollen 90 Minuten. „Ich bin fit und fühle mich körperlich gut“, betont Chukwuemeka in einem Interview mit den Vereinsmedien. „Ich habe das Gefühl, dass ich gute Fortschritte mache und Woche für Woche mehr zeigen kann, was ich draufhabe.“ In den letzten drei Bundesligaspielen gehörte er stets zur Startelf.

Die Entscheidung, London zu verlassen, bereut Chukwuemeka nicht. „Es ging darum, allem zu entfliehen und mich ganz auf mich selbst zu konzentrieren“, erklärt der Mittelfeldspieler. „Ich hatte keine Zweifel, ins Ausland zu gehen.“ Er beschreibt sich als „ziemlich unabhängig“ und möchte sich in Dortmund „einfach nur auf den Fußball konzentrieren und alles andere ausblenden“.

Diese Fokussierung gelingt ihm zunehmend besser. Beim 4:1-Sieg in der Champions League gegen Athletic Bilbao erzielte er mit einem Linksschuss das zwischenzeitliche 2:0. „Es war ein unglaubliches Gefühl. Allerdings habe ich es erst richtig realisiert, als ich nach Hause kam“, erinnert sich der BVB-Profi. Das Gefühl, sein erstes Tor in der Champions League geschossen zu haben, überwältigte ihn. „Das war ein echter Boost für mich.“

Seine Entwicklung sieht Chukwuemeka noch lange nicht am Ende. Sein Motto lautet: „Ich will mehr, ich will mehr, ich will mehr.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)

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