Christian Pander wird Präsident von Preußen Münster

Christian Pander wird Präsident von Preußen Münster

Einst war er ein Star beim FC Schalke 04, doch nun hat der ehemalige Bundesliga-Profi Christian Pander die Zügel in einer neuen Rolle bei einem Zweitliga-Klub übernommen.

Münster – Nach vielen Jahren in der Bundesliga, wo er für Hannover 96 und Schalke 04 spielte und sogar zwei Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte, hat sich der Ex-Profi Christian Pander in eine völlig neue Rolle begeben. Er wurde zum Präsidenten des Zweitligisten Preußen Münster gewählt.

Der 42-Jährige wurde einstimmig vom Aufsichtsrat als Nachfolger von Bernward Maasjost gewählt, der sein Amt am Freitag, dem 16. Januar, niederlegt. Pander ist kein Unbekannter in Münster; seit 2022 war er in verschiedenen Funktionen im Verein tätig, zunächst als Berater, dann als Präsidiumsmitglied und Leiter der Fußballschule, bevor er in den letzten Wochen der Saison 2024/25 sogar kurzzeitig als Teamchef fungierte.

Jetzt steht die größte Herausforderung seiner Karriere bevor, der Pander mit großem Respekt begegnen möchte. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des Aufsichtsrates und fühle große Demut gegenüber dieser Aufgabe“, äußerte er sich nach seiner Wahl. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg mit Stabilität fortsetzen und gleichzeitig mutig neue Impulse setzen, um den Verein nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Ähnlich äußerte sich auch der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Westermann, der Pander zu seiner neuen Rolle beglückwünschte. „Aus verschiedenen Kandidaten, die uns vorgeschlagen wurden, haben wir in einem demokratischen Prozess die aus unserer Sicht beste Lösung für den Verein gewählt“, sagte er zufrieden und betonte die Bedeutung von Kontinuität und Weiterentwicklung.

Vor dem Start der Rückrunde in der 2. Bundesliga steht Preußen Münster derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz. Der Abstand zum Relegationsplatz, den Fortuna Düsseldorf einnimmt, beträgt lediglich drei Punkte. Ein besonderer Fokus wird auf dem 30. Spieltag liegen, wenn Preußen zu Schalke 04 reist, dem aktuellen Tabellenführer und langjährigen Arbeitgeber des neuen Vereinspräsidenten.

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