Daniel Starodid wechselt zu Alemannia Aachen
Nach vier Jahren bei Eintracht Frankfurt zieht der Nachwuchs-Torjäger Daniel Starodid weiter und wird künftig in der Dritten Liga spielen.
Frankfurt – Der 22-jährige Angreifer steht vor einem aufregenden Sommer. Nach dem Gewinn der Hessenliga verlässt er die Main-Metropole und schließt sich im kommenden Sommer Alemannia Aachen an. Damit verliert Eintracht Frankfurt einen wichtigen Offensivspieler, der in der laufenden Saison zu den prägendsten Akteuren der U21 gehörte und mit seinen Toren und Vorlagen maßgeblich zum Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest beitrug.
Starodids Weg bei Frankfurt begann 2022 mit seinem Wechsel von Kickers Offenbach. Zunächst spielte er für die U19, bevor er in den letzten beiden Spielzeiten für die U21 auf Torejagd ging. In insgesamt 93 Pflichtspielen erzielte er 34 Tore und bereitete 13 Treffer vor – eine beeindruckende Bilanz.
Als die Frankfurter U21 die Hessenliga anführte und schließlich den Titel holte, war Starodid einer der Schlüsselspieler. In dieser Saison steuerte er 19 Tore und acht Assists bei und prägte damit entscheidend den Verlauf der Spielzeit. Nun beginnt für ihn ein neues Kapitel in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands.
„Wir sind sehr stolz auf Staros Entwicklung in den vergangenen vier Jahren und freuen uns, dass wir einen weiteren Spieler über unsere U21 in den Profibereich bringen konnten“, betonte Nino Berndroth, Leiter der Kaderplanung für U17 bis U21 bei Eintracht Frankfurt, auf der Vereinswebsite. „Er hat hart gearbeitet und sich diesen Schritt absolut verdient. Für seine neue Herausforderung wünschen wir ihm viel Erfolg und alles Gute.“
In Aachen hatten die Verantwortlichen den 19-Tore-Stürmer offenbar schon länger im Blick. „Wir haben Daniel schon länger beobachtet und sind froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten“, erklärte Geschäftsführer Rachid Azzouzi in einer Mitteilung. „Er ist ein ehrgeiziger Spieler mit großem Entwicklungspotenzial.“
Bei Alemannia Aachen trifft Starodid zudem auf zwei alte Bekannte, Mehdi Loune und Joel da Silva Kiala, mit denen ihn eine gemeinsame Zeit in Frankfurt verbindet. „Ich freue mich sehr darauf, bald für die Alemannia zu spielen“, sagte Starodid voller Vorfreude und fügte mit Blick auf Loune und Kiala hinzu: „Ich werde alles dafür geben, um einen ähnlichen Weg wie sie hier in Aachen einzuschlagen.“