DFB-Team startet in die WM 2026 mit klaren Zielen

DFB-Team startet in die WM 2026 mit klaren Zielen

Das DFB-Team beginnt am Sonntag sein WM-Abenteuer. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat den Einsatz von zwei Wackelkandidaten bestätigt.

In einem Update vom 14. Juni um 3:10 Uhr informierte Nagelsmann auf einer Pressekonferenz am Samstagabend über die Startelf der DFB-Elf im Spiel gegen Curacao. Er bestätigte, dass Nathaniel Brown und Jamal Musiala zum Einsatz kommen werden. Musiala habe zwar „noch ein paar Schritte zu gehen“, doch „diese kann er nur gehen, wenn wir ihn spielen lassen“. Zudem gab Nagelsmann bekannt, dass Manuel Neuer fit ist und im Tor beginnen wird.

Am 13. Juni um 11:10 Uhr wurde bekannt, dass am Sonntag das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 ansteht. Der Gegner im Auftaktspiel ist WM-Neuling Curacao. Ein klarer Sieg der DFB-Elf wäre eine große Enttäuschung. Abgesehen von dem verletzten Lennart Karl kann Nagelsmann auf seine Wunschformation setzen. Dies bedeutet auch, dass Manuel Neuer sein lange erwartetes Comeback im DFB-Team feiern wird. In den Testspielen gegen die USA und Finnland stand zuvor Oliver Baumann im Tor.

In der ersten Meldung wird erwähnt, dass die Fußball-WM 2026 für die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag beginnt. Das Auftaktspiel findet in Houston gegen Curaçao statt (14. Juni, 19 Uhr, ARD und MagentaTV). Die Suche nach der richtigen Startelf ist abgeschlossen. Nagelsmann hat seine Entscheidungen getroffen und setzt auf die Spieler, die zuletzt im Testspiel gegen die USA (2:1) überzeugt haben.

Nach dem letzten Testspiel gegen die USA wird es im Tor einen Wechsel geben. Nagelsmann hat sich trotz Wadenproblemen frühzeitig auf den Bayern-Keeper als Nummer 1 festgelegt. Oliver Baumann muss, trotz guter Leistungen in der WM-Qualifikation, wie angekündigt seinen Platz im DFB-Tor abgeben. Das Abwehrzentrum wird voraussichtlich von Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah gebildet.

Beide Spieler wurden zur Pressekonferenz eingeladen, was ein gutes Zeichen für ihre Startelf-Chancen ist. Rechts verteidigt Joshua Kimmich, links Nathaniel Brown. Auf den 23-Jährigen hat sich auch David Raum als bisheriger Platzhirsch auf dieser Position eingestellt. „Er macht das herausragend, Kompliment an ihn. Ich habe zuletzt gestruggelt“, sagte Raum.

Im defensiven Mittelfeld werden voraussichtlich Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha die Akzente setzen. In der Offensive stehen die Entscheidungen für die technisch versiertesten Spieler fest: Nach dem verletzungsbedingten WM-Aus von Lennart Karl werden Leroy Sané, Florian Wirtz und Jamal Musiala voraussichtlich das Trio hinter Kai Havertz als Mittelstürmer bilden. Sané galt lange als Sorgenkind und hatte bei Galatasaray Istanbul eine schwierige Saison.

Die Äußerungen aller Beteiligten lassen keinen Zweifel daran, dass Nagelsmann auf seine stärksten Offensivspieler setzt. Er hat die Ansprüche selbst formuliert, aus der Enttäuschung heraus, die nach dem EM-Aus im Viertelfinale gegen Spanien im Sommer 2024 entstanden ist. „Dass man zwei Jahre warten muss, bis man Weltmeister wird, tut auch weh“, sagte der Bundestrainer damals in Stuttgart. Dieser Satz hallt bis heute nach.

Völler beschreibt das offizielle WM-Ziel so, dass man „schwer zu schlagen“ sein will. Nagelsmann ergänzt: „Ich wäre sehr glücklich, wenn wir am Ende viele Stimmen von Fans und Menschen im Land hören, die sagen, es hat Spaß gemacht, uns zuzuschauen.“ Die Zielsetzung für die Gruppenphase ist klar: Platz eins. Nur so kann Deutschland in den nahegelegenen Städten Boston und Philadelphia spielen und Winston-Salem als Basis behalten.

Die voraussichtliche Aufstellung lautet: Neuer – Kimmich, Schlotterbeck, Tah, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz.

David Raum fasst die Stimmung im Team zusammen: Es fühle sich an, „als ob niemand etwas von uns erwartet“. Das letzte Nicht-Vorrunden-Spiel der Deutschen bei einer WM war das Finale 2014. Bei den beiden Turnieren danach schied Deutschland jeweils in der Vorrunde aus. Dieses Szenario ist 2026 kaum vorstellbar.

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