Markus Babbel präsentiert seine Prognose für die WM-Startelf des DFB-Teams 2026

Markus Babbel präsentiert seine Prognose für die WM-Startelf des DFB-Teams 2026

Der ehemalige Nationalspieler Markus Babbel wagt einen Blick in die Zukunft und überrascht mit seiner Prognose zur Startelf des DFB-Teams für die Weltmeisterschaft 2026.

In Frankfurt stellt sich die Frage, auf welche Spieler Bundestrainer Julian Nagelsmann beim Auftakt der WM in den USA, Kanada und Mexiko setzen wird. Babbel präsentiert bei Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, seine Wunschformation, die eine Mischung aus erfahrenen Spielern und mutigen Zukunftsvisionen darstellt.

Im Tor setzt der Europameister von 1996 auf Manuel Neuer – eine gewagte Entscheidung, da ein Comeback von Neuer derzeit „kein Thema“ sei, wie DFB-Sportdirektor Rudi Völler kürzlich äußerte. Völler betonte jedoch, dass man Neuer die Chance geben sollte, zurückzukommen, während Marc-André ter Stegen als mögliche Alternative gilt.

Trotz der aktuellen Situation traut Babbel dem Rekord-Nationaltorhüter Neuer ein Comeback zu, da bis zur WM noch einige Monate verbleiben. In der Abwehr setzt Babbel auf Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger, obwohl Nagelsmann angedeutet hat, dass Kimmich diese Position in Zukunft nicht mehr bekleiden wird. Die Innenverteidigung bilden Jonathan Tah und Waldemar Anton, während David Raum die linke Abwehrseite übernehmen soll.

Bemerkenswert ist, dass Antonio Rüdiger in Babbels Vision keinen Platz findet. Im zentralen Mittelfeld vertraut Babbel auf Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović – eine Kombination aus Erfahrung und Talent. Die offensive Dreierreihe hinter dem Sturm besteht aus Florian Wirtz links, Jamal Musiala zentral und Serge Gnabry rechts.

Diese Aufstellung verspricht Kreativität, Tempo und Unberechenbarkeit, wobei insbesondere Wirtz und Musiala im Fokus stehen. Gnabry hingegen gilt aufgrund seiner Leistungsschwankungen als Wackelkandidat für die Startelf. Die größte Überraschung in Babbels Prognose ist jedoch die Wahl von Nick Woltemade als Sturmspitze. Anstelle etablierter Spieler wie Kai Havertz oder Niclas Füllkrug setzt Babbel auf den jungen Torjäger des VfB Stuttgart, der kürzlich sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte.

Woltemade, der vom FC Bayern umworben wird, beeindruckt Babbel. Während Havertz seine Stärken eher im offensiven Mittelfeld entfaltet und Füllkrug bereits 32 Jahre alt ist, könnte Woltemade eine langfristige Lösung für die DFB-Sturmreihe darstellen.

„Das ist mal wieder ein richtiger Typ – nicht dieses glattgeschliffene aus der dunklen Zeit, wo es nur um das äußere Erscheinungsbild ging. Er kann sich gut artikulieren, kommt aus einem tollen Elternhaus und geht mit Leistung voran“, schwärmt Babbel über Woltemade. Ob Babbels Vision Realität wird, wird sich bei der WM zeigen.

Besonders die Torwartfrage könnte in den kommenden Monaten trotz der Völler-Ansage für weitere Diskussionen sorgen. Wann ter Stegen wieder regelmäßig Spielpraxis auf Klub-Ebene sammeln kann, steht noch aus. Zunächst muss sich Deutschland jedoch für die WM qualifizieren, die im September mit Spielen in der Slowakei und gegen Nordirland beginnt.

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