Dortmund und Freiburg trennen sich 1:1 nach Platzverweis für Bellingham
Am Sonntag spielte Borussia Dortmund auswärts gegen den SC Freiburg und kam nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Der Fehler von RB Leipzig wurde somit nur teilweise ausgenutzt. In der Partie der Schwarzgelben gab es zudem einen Platzverweis.
Jobe Bellingham erhielt eine rote Karte, nachdem er eine Notbremse ziehen musste. Obwohl er nicht die Hauptschuld trug, hätte er dem Ball entgegenlaufen können. Der Vorfall wurde jedoch durch einen ungenauen Pass von Gregor Kobel eingeleitet.
Der Torhüter von Borussia Dortmund hatte mehrere Anspielstationen und die Möglichkeit, den Ball lang zu schlagen, entschied sich jedoch dagegen. Der Platzverweis führte dazu, dass Freiburg stärker wurde und den Ausgleich erzielte.
Kobel äußerte sich nach dem Spiel selbstkritisch und gab zu, dass er die Situation falsch eingeschätzt hatte. „Ich hatte das Gefühl, dass er viel Platz hat und es klappen könnte. Am Ende muss ich darauf achten, einen besseren Pass zu spielen. Es ist schade für ihn, dass er jetzt fehlt. Ich übernehme die Verantwortung, ich muss den Ball besser spielen. Missverständnisse passieren leider im Fußball“, erklärte der Schweizer bei DAZN.
„Wir standen sehr unter Druck. Ich hatte das Gefühl, dass wir tief standen und nur noch verteidigten. Schön wäre es gewesen, wenn wir in diesen Situationen aktiver hätten mitspielen können“, fügte Kobel hinzu und kommentierte das Traumtor von Lucas Höler zum Ausgleich: „Am Ende schießt er ein Wahnsinnstor.“
Kobel war mit dem Spielverlauf unzufrieden: „Auf jeden Fall sind wir enttäuscht. Wenn die rote Karte nicht passiert wäre, hätte das Spiel anders ausgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir wenig zugelassen und waren sehr dominant. Danach wurde Freiburg stark und hatte viele Chancen.“