Eintracht Frankfurt: Saison 2025/26 enttäuscht Fans und Verantwortliche

Eintracht Frankfurt: Saison 2025/26 enttäuscht Fans und Verantwortliche

Die Fans von Eintracht Frankfurt hegen große Hoffnungen auf europäische Wettbewerbe und nationale Titel. Doch in der laufenden Saison gibt es nur wenig Grund zur Freude.

Frankfurt – Mit dem bevorstehenden Ende der Saison 2025/26 wird Eintracht Frankfurt ein durchwachsenes Fazit ziehen müssen. In der vergangenen Spielzeit feierten die Adler einen sensationellen dritten Platz, wodurch die Erwartungen für die aktuelle Saison entsprechend hoch waren. Im Januar wurde der ehemalige Erfolgstrainer Dino Toppmöller entlassen, und unter Albert Riera hat sich die Situation leider nicht verbessert. Auch Lothar Matthäus äußerte kürzlich deutliche Kritik.

Markus Krösche, der seit einigen Jahren als Sportvorstand der SGE tätig ist, stellte sich am 19. April im Sport-1-Doppelpass kritischen Fragen. In der Bundesliga ist maximal noch der siebte Platz möglich, was nicht den eigenen Ansprüchen entspricht. „Wenn ihr mich jetzt fragt, ob ich zufrieden bin mit der Saison, dann sage ich: Nein. Wir hatten vor der Saison andere Erwartungen“, gesteht er ein.

Obwohl im Sommer 2025 keine Superstars den Verein verlassen haben, konnte die Mannschaft nicht von der Eingespieltheit profitieren. „Die Entwicklung einzelner Spieler haben wir uns natürlich anders erhofft“, kritisiert Krösche. Hatten die Jungstars möglicherweise ein falsches Bild vor Augen?

Der Eintracht-Boss betont zudem: „Der Fluch der guten Tat kommt hinzu: In den letzten Jahren sind immer wieder Spieler zu Top-Klubs gewechselt, da denkt natürlich jeder junge Spieler, dass er der nächste ist, der diesen Schritt geht.“ Krösche spricht auch die hohe Erwartungshaltung an. In der Saison 2025/26 trat die Eintracht in der Champions League an, was einerseits eine unglaubliche Erfahrung, andererseits jedoch auch eine enorme Belastung darstellt.

Auch Krösche muss feststellen: „Die Champions League war eine Nummer zu groß für uns. Wir waren einfach noch nicht so weit, und die Auslosung hat uns zusätzlich geschadet.“ Wie geht er mit der zunehmend lauter werdenden Kritik an Trainer Albert Riera um? Offensichtlich kann der Sportvorstand die negativen Stimmen nachvollziehen.

„Trotz des Trainerwechsels setzen wir gewisse Dinge nicht auf dem Platz um. Wir haben keine Stabilität als Mannschaft generell.“ Dennoch möchte er den Weg mit dem Übungsleiter fortsetzen und gemeinsam aus der Ergebniskrise herausfinden. In der aktuellen Spielzeit hat die Eintracht dafür jedoch nur noch vier Runden Zeit.

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