Eintracht Frankfurt setzt auf talentierte Nachwuchsspieler
Eintracht Frankfurt hat in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Gespür für die Entwicklung junger Talente bewiesen. Die Hessen konnten mehrere Spieler zu hohen Preisen verkaufen, darunter Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und aktuell Hugo Ekitike. Während häufig Stürmer im Fokus stehen, verfügt die Mannschaft auch über vielversprechende Talente auf anderen Positionen, wie Can Uzun im offensiven Mittelfeld und Hugo Larsson im zentralen Mittelfeld.
Nathaniel Brown, der mittlerweile Nationalspieler ist, hat ebenfalls deutliche Fortschritte gemacht. Er spielt auf der linken Seite und setzt dort entscheidende Akzente, insbesondere im Offensivspiel.
Es überrascht daher nicht, dass die SGE intern bereits darüber nachdenkt, Brown mit einem hohen Preisschild auszustatten. In einem Gespräch mit der BILD am Sonntag zog Sportvorstand Markus Krösche einen interessanten Vergleich: „Kai Havertz hatte damals in Leverkusen ein ähnliches Tempo. Er wurde mit 17 Profi und spielte relativ schnell in der Champions League. Bei jungen Spielern ist es oft so: Wenn sie bereit sind zu lernen und ein gewisses Grundpotenzial mitbringen, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie eine solche Karriere einschlagen“, so Krösche.
Die Hessen orientieren sich bei ihren Preisforderungen gerne an Topspielern, die für hohe Ablösesummen gewechselt sind. Im Fall von Brown verweisen sie auf Marc Cucurella, der für über 60 Millionen Euro von Brighton zu Chelsea wechselte. Ist eine ähnliche Forderung für Brown denkbar? „Ja! Denn er hat drei außergewöhnliche Fähigkeiten, die man nicht erlernen kann“, machte der Sport-Boss im Interview deutlich und fügte hinzu: „Er ist intelligent, hat eine hervorragende Technik und ist sehr schnell. All das ist notwendig, um eine große Karriere vor sich zu haben.“
Dennoch, so Krösche weiter, denkt man bei Eintracht Frankfurt derzeit nicht an einen Abgang von Uzun oder Brown. „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, wer uns wann verlassen könnte. Sie sind beide jung und sollen noch eine Weile bei uns bleiben. Can hat sich im Vergleich zum letzten Jahr großartig entwickelt.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)