Eintracht Frankfurt siegt 4:1 gegen Werder Bremen
Eintracht Frankfurt hat nach einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Werder Bremen eine starke Leistung gezeigt, wobei nur Jonny Burkardt noch etwas unsicher wirkt.
Tadellos
Can Uzun lieferte in der 22. Minute ein beeindruckendes Tor zum 1:0. Zudem bereitete er die Tore zum 2:0 und 3:0 vor, die von seinem Teamkollegen Bahoya erzielt wurden. Uzun zeigte sich insgesamt präsent und spielfreudig, auch wenn er vor dem 1:3 einen leichten Ballverlust hatte. Bei seiner Auswechslung wurde er mit Ovationen gefeiert.
Jean-Matteo Bahoya erzielte mit einem Kopfball das wichtige 2:0 und krönte seine starke Leistung mit einem schönen Lupfer zum 3:0. Viele Angriffe liefen über seine Seite, was überraschend war.
Gut dabei
Ansgar Knauff wurde eingewechselt und erzielte nach einem feinen Pass von Chaibi das 4:1. Seine Leistung war durchweg positiv.
Robin Koch zeigte sich als solider Abwehrchef und ließ hinten nichts anbrennen, während er kluge Diagonalbälle spielte.
Hugo Larsson war sehr präsent und häufig am Ball, er bereitete das Führungstor vor und war auch vor dem 3:0 entscheidend beteiligt. Seine Leistung war vielversprechend.
Rasmus Kristensen trieb das Spiel über die rechte Seite an und zeigte sich sowohl offensiv mutig als auch defensiv resolut.
Nnamdi Collins bewies seine Schnelligkeit in entscheidenden Situationen, was für die Spielweise der Eintracht wichtig ist. Er bereitete das 4:1 vor. Aurele Amenda, ebenfalls ein Innenverteidiger, stand nicht einmal im Kader.
Ganz okay
Ritsu Doan war nicht so stark wie bei seinem Debüt in Koblenz, zeigte jedoch, dass er anspielbar ist und sich langsam eingewöhnt.
Fares Chaibi war präsent und fleißig, allerdings klappte nicht alles, insbesondere die Zuspiele in die Spitze. Vor dem 4:1 spielte er jedoch einen guten Pass auf Knauff. Kurios war, dass er Bahoya nach einer halben Stunde einfach über den Haufen rannte.
Michael Zetterer hatte einmal Glück, als ein Freistoß, der ihn überraschte, aufgrund von Abseits nicht zählte. Ansonsten war er selten gefordert, zeigte aber eine souveräne Leistung.
Arthur Theate ließ wenig anbrennen, hatte jedoch einen Wackler, als er vom Bremer Njinmah überlistet wurde, der das 1:3 erzielte.
Elye Wahi zeigte nach seiner Einwechslung viel Courage und legte klug vor dem 4:1 auf. Sein kurzer Auftritt war ordentlich.
Jonathan Burkardt hatte Pech, als er nach drei Minuten nur den Pfosten traf. Trotz seiner Bemühungen und harter Arbeit fand er nicht richtig ins Spiel. Ein Tor würde ihm gut tun.
So lala
Kein Eintrag.
Schwächelnd
Kein Eintrag.
Zu spät gekommen
Mario Götze, Nathaniel Brown, Oscar Hojlund.