Eintracht Frankfurt zeigt Interesse an Connor Barron von den Glasgow Rangers
Die Kaderplanung bei Eintracht Frankfurt ist in vollem Gange. Könnte ein neuer Spieler von den Glasgow Rangers an den Main wechseln?
Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat Berichten zufolge Interesse an einem schottischen Mittelfeldspieler: Connor Barron von den Glasgow Rangers. Laut dem Sky-Sports-Reporter Anthony Joseph gehört die SGE neben den italienischen Vereinen Bologna und Lazio zu den Klubs, die um eine Verpflichtung des 23-jährigen Defensivmittelfeldspielers kämpfen.
Connor Barron ist ein rechtsfüßiger defensiver Mittelfeldspieler, der im Sommer 2024 ablösefrei zu den Glasgow Rangers wechselte und seitdem über 80 Pflichtspiele für den Klub absolviert hat. Sein aktueller Vertrag beim Ibrox-Klub läuft bis zum 30. Juni 2028, was bedeutet, dass die Rangers ihn nicht zum Schnäppchenpreis abgeben würden. Sein Marktwert wird derzeit auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, doch die Rangers könnten durchaus einen höheren Preis verlangen.
Bologna und Lazio haben bereits konkrete Überlegungen für ein Angebot angestellt, während auch Eintracht Frankfurt fest im Rennen um den Schotten ist. Es wird jedoch berichtet, dass die Rangers nicht aktiv nach einem Käufer für Barron suchen und ihn eigentlich halten möchten. Ein Transfer wäre nur möglich, wenn ein Verein ein unwiderstehliches Angebot unterbreitet oder Barron selbst einen Wechsel anstrebt.
Auf nationaler Ebene hat Barron bislang ein A-Länderspiel für die schottische Nationalmannschaft vorzuweisen. In der vergangenen Saison der Scottish Premiership kam er auf 1482 Einsatzminuten und erzielte zwei Torvorlagen, wobei er fünf Gelbe Karten erhielt. Mit seiner Zweikampfstärke und Balleroberungsrate hat sich Barron als einer der verlässlichsten Sechser der schottischen Liga etabliert.
Ob Eintracht Frankfurt letztendlich den Zuschlag für den jungen Schotten erhält, bleibt abzuwarten. Der Wettbewerb mit zwei renommierten Serie-A-Klubs ist groß, und auch aus England gibt es angeblich Interesse. Für Frankfurt wäre Barron dennoch eine interessante Option für das defensive Mittelfeld – jung, erfahren im europäischen Umfeld und mit klarem Entwicklungspotenzial.