Fabio Silva drängt auf Winterwechsel beim BVB

Fabio Silva drängt auf Winterwechsel beim BVB

Der BVB könnte im kommenden Winter vor einer brisanten Transfer-Situation stehen: Fabio Silva, der erst im Sommer für 22,5 Millionen Euro von Wolverhampton verpflichtet wurde, drängt zunehmend auf einen Wechsel. Der 23-Jährige kommt unter Trainer Niko Kovac kaum zum Einsatz, was seine Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft mit Portugal ernsthaft gefährdet.

Bereits zu Beginn der Saison hatte Silva aufgrund von Adduktorenproblemen seinen Anschluss verpasst. Dies führte dazu, dass er erst spät ins Mannschaftstraining zurückkehrte und nie wirklich Fuß fassen konnte. Laut Berichten, unter anderem von der Bild, wächst der Frust im Umfeld des Angreifers, der in der laufenden Saison meist nur kurze Einsätze hatte. Sein längster Auftritt in der Bundesliga dauerte lediglich 29 Minuten, und auch in der Champions League sowie im Pokal sammelte er nur begrenzte Spielpraxis.

Insgesamt stehen für ihn lediglich 225 Pflichtspielminuten zu Buche, in denen er ein Tor und zwei Vorlagen erzielte. Nationaltrainer Roberto Martinez hat Silva deutlich gemacht, dass er ab Januar regelmäßig spielen müsse, um noch eine Chance auf die WM zu haben. Silva soll daraufhin das direkte Gespräch mit Martinez gesucht haben, der ihm die Dringlichkeit seiner Situation klar verdeutlichte.

In Dortmund stößt Silvas Wunsch nach einem Wechsel jedoch auf Widerstand. Sportdirektor Sebastian Kehl stellte kürzlich klar, dass Winter-Abgänge eigentlich nicht vorgesehen seien – insbesondere nicht bei Spielern, auf die man langfristig setzen möchte. Intern soll es bereits eine deutliche Ansage an Silvas Management gegeben haben, dass der Verein momentan keinen Abgang plant.

Ob der BVB an seiner harten Linie bis Januar festhält oder letztendlich doch nachgibt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Druck auf Spieler und Klub wächst, und das vermeintliche Wechselverbot könnte wackeliger sein, als es die Verantwortlichen bislang zugeben.

Topics

Related news