FC Bayern Frauen-Team könnte neues Stadion in Unterhaching beziehen

FC Bayern Frauen-Team könnte neues Stadion in Unterhaching beziehen

Der FC Bayern München steht offenbar kurz vor einem positiven Wendepunkt. In der bayerischen Landeshauptstadt wird ein lang erwarteter Deal fast abgeschlossen.

München – Vor einigen Wochen wurde ein bedeutender Plan des FC Bayern bekannt, der jedoch nicht die männlichen Stars um Vincent Kompany betrifft, sondern die ebenso erfolgreiche Damenmannschaft der Roten. Ihr derzeitiges Stadion am Campus bietet lediglich Platz für 2.500 Zuschauer, was nicht ausreicht, um den Ansturm der Fans zu bewältigen. Die Allianz Arena ist für den täglichen Gebrauch allerdings zu groß. Daher wird nach einem Kompromiss gesucht, der anscheinend in Unterhaching gefunden wurde.

Der Sportpark Unterhaching, die Heimat der SpVgg Unterhaching, könnte bald auch zur neuen Spielstätte der Bayern-Frauen werden. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks steht der Deal kurz vor dem Abschluss. Es scheint nahezu sicher, dass Giulia Gwinn und ihre Teamkolleginnen bald ihre Heimspiele vor den Toren Münchens austragen werden.

Die Kosten für das Stadion der Spielvereinigung belaufen sich auf voraussichtlich 7,5 Millionen Euro. Interessanterweise darf die SpVgg Unterhaching weiterhin dort spielen. Auch das Football-Team der Munich Ravens wird den Sportpark nutzen können. Manfred Schwabl, der Präsident der Unterhachinger, begrüßt die Kooperation.

„Es könnte keinen besseren Partner auf der Verpächter-Seite geben“, äußert sich der Präsident des Viertligisten in einem Interview mit BR24Sport. Die beiden Vereine arbeiten bereits seit einigen Jahren zusammen, und nun könnte eine neue Stufe der Kooperation erreicht werden. Ursprünglich hätte die SpVgg ein Vorkaufsrecht für den Sportpark gehabt, hat dieses jedoch verstreichen lassen.

Schwabl erklärt, dass der neue Besitzer einige Modernisierungen im Stadion vornehmen muss, um es optimal nutzen zu können. „Flutlicht, Luxzahlen, Sicherheitsvorkehrungen und eine Rasenheizung müssen auf den neuesten Stand gebracht werden.“ Er hofft, dass der Sportpark „dann auch für die Dritte Liga oder die Frauen-Champions-League geeignet ist.“

Mit dem Drittligisten bezieht sich Schwabl auf seinen eigenen Klub, doch sollte die zweite Mannschaft des FC Bayern im kommenden Frühjahr als Aufsteiger die Regionalliga verlassen, könnte auch ihnen ein Umzug in den Sportpark bevorstehen. Fakt ist: Wer in der Nähe des Stadions wohnt, wird schon bald mit einer größeren Anzahl an Fußballfans konfrontiert werden.

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