FC Bayern gibt Adin Licina an Juventus Turin ab

FC Bayern gibt Adin Licina an Juventus Turin ab

Kurz vor dem Ende der Transferphase hat der FC Bayern eines seiner Nachwuchstalente an Juventus Turin abgegeben. Könnte sich eine ähnliche Entwicklung wie bei Kenan Yildiz abzeichnen?

München/Turin – Es war bereits abzusehen, nun ist es offiziell: Adin Licina verlässt den FC Bayern mit sofortiger Wirkung und wechselt zu Juventus Turin. Dies bestätigte der deutsche Rekordmeister am Montag, dem 2. Januar, dem letzten Tag des Transferfensters. Licinas Vertrag in München wäre zum Saisonende ausgelaufen, bei Juventus unterschreibt er einen neuen Vertrag, der bis 2029 gültig ist.

„Adin Ličina kam als junges Talent zum FC Bayern, wurde an unserem Campus ausgebildet und sucht nun seinen Weg im internationalen Spitzenfußball. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, äußerte sich Sportdirektor Christoph Freund in einer Pressemitteilung. Licina hat alle Jugendabteilungen des FC Bayern durchlaufen und war seit Sommer 2024 Teil der zweiten Mannschaft.

Eine Perspektive auf Spielzeit bei den Profis hatte er jedoch nicht wirklich, weshalb der Schritt ins Ausland nun folgt. Allerdings wird auch beim italienischen Rekordmeister der 19-Jährige zunächst nur für die Reservemannschaft eingeplant. Dennoch hat man ihm offenbar eine klare Perspektive aufgezeigt, die mit regelmäßigem Training bei den Profis beginnen soll.

Es ist möglich, dass Juventus sich dabei an Kenan Yildiz orientiert hat, der als Beispiel herangezogen wurde. Der 20-Jährige wagte 2022 ebenfalls den Schritt aus dem Bayern-Nachwuchs zur Alten Dame und hat sich mittlerweile als Starspieler im Profi-Kader etabliert. Mit neun Toren und acht Vorlagen zählt er zu den besten Spielern in der Mannschaft von Luciano Spalletti.

Ob Licina tatsächlich einen ähnlichen Weg einschlagen wird, bleibt abzuwarten. In München ist man jedoch überzeugt von seinem Potenzial, andernfalls hätte man sich wohl nicht eine Weiterverkaufsbeteiligung von 30 Prozent sowie ein Vorkaufsrecht gesichert.

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