FC Bayern München kämpft mit Verletzungssorgen
Beim FC Bayern München hat sich die Liste der verletzten Spieler erneut verlängert. Nach dem 3:1-Sieg gegen den FC Chelsea musste Trainer Vincent Kompany den Ausfall von Josip Stanisic verkraften.
Zusätzlich zu den Langzeitverletzten Jamal Musiala, Alphonso Davies und Hiroki Ito sowie Raphael Guerreiro, der sich zuletzt mit einer Bauchmuskelverletzung plagte, fällt nun auch Stanisic aus. Der kroatische Verteidiger wurde früh in der zweiten Halbzeit des Champions-League-Spiels gegen Chelsea ausgewechselt.
Am Donnerstag, den 18. September, gab der Rekordmeister bekannt, dass Stanisic aufgrund einer Teilverletzung des Innenbands im rechten Knie vorerst nicht zur Verfügung steht. Laut dem Pay-TV-Sender Sky wird er voraussichtlich ein bis zwei Wochen fehlen. Bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim dämpfte Kompany jedoch die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr.
„Ich habe da andere Informationen. Es könnte etwas länger dauern. Aber es ist nicht so, dass er viele Spiele verpassen wird. Zudem steht die Länderspielpause bevor. Ich hoffe, dass er danach wieder dabei ist“, erklärte Kompany am Freitag, den 19. September. Die nächste Länderspielpause ist vom 6. bis 14. Oktober angesetzt.
Wenn Kompany mit seiner Prognose richtig liegt, könnte Stanisic rechtzeitig für das Klassiker-Duell gegen Borussia Dortmund am 18. Oktober wieder fit sein. Bis dahin muss die Mannschaft jedoch mit einem Engpass auf der Linksverteidiger-Position umgehen. Auch Guerreiro droht, für das Auswärtsspiel in Sinsheim auszufallen.
„Wie wir genau planen, wird sich morgen zeigen. Nach dem Ausfall von Josip Stanisic gibt es nicht viele Optionen. Bei Raphaël Guerreiro schauen wir heute, da er keine normale Woche hatte und nicht trainieren konnte. Wichtig ist, dass er nicht lange ausfällt“, erklärte Kompany und kündigte an, dass der Portugiese möglicherweise gegen Bremen wieder spielen kann.
Es ist wahrscheinlich, dass Kompany Sasha Boey, der bereits gegen Chelsea für Stanisic eingewechselt wurde, von Beginn an auf der rechten Abwehrseite einsetzen wird. Konrad Laimer könnte dann auf die linke Seite wechseln. Boey erhielt nach dem Sieg in der Königsklasse Lob von Bayern-Sportdirektor Christoph Freund.