FC Bayern München und Borussia Dortmund im Wettlauf um Matias Fernandez-Pardo

FC Bayern München und Borussia Dortmund im Wettlauf um Matias Fernandez-Pardo

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund zeigen Interesse an einem Offensivspieler. Wer wird das Rennen machen?

München – Der Transfersommer nimmt an Fahrt auf und bringt ein spannendes Duell zwischen den beiden deutschen Fußballgiganten, dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Laut dem Transferportal fussballtransfers.com haben beide Bundesliga-Klubs Matias Fernandez-Pardo vom französischen Erstligisten OSC Lille ins Visier genommen.

Berichten zufolge war Borussia Dortmund der erste Verein, der aktiv wurde. Laut bvbwld.de hat der BVB bereits seit einiger Zeit Kontakt zu Fernandez-Pardo und dessen Management. Der Klub aus dem Ruhrgebiet beobachtet den belgischen Stürmer schon länger und hat frühzeitig sein Interesse signalisiert.

Jetzt bekommt Dortmund jedoch Konkurrenz aus den eigenen Reihen: Wie fussballtransfers.com berichtet, hat auch der FC Bayern München Interesse an dem Lille-Juwel bekundet, nachdem der Transfer von Anthony Gordon gescheitert ist. Der Engländer entschied sich bekanntlich für einen Wechsel von Newcastle United zum FC Barcelona. Seitdem sucht Bayern nach einer Alternative für den linken Flügel, die zudem als Backup für Mittelstürmer Harry Kane fungieren kann.

Fernandez-Pardo, der sowohl auf den Flügeln als auch im Sturmzentrum eingesetzt werden kann, würde diese Anforderungen nahezu ideal erfüllen. Der belgische Nationalspieler hat sich bei Lille OSC zuletzt stark in Szene gesetzt und erzielte in der Saison 2025/26 acht Tore und lieferte fünf Assists, was ihn auch in den WM-Kader Belgiens brachte.

Bemerkenswert ist, dass Fernandez-Pardo theoretisch auch für Spanien oder Italien auflaufen könnte, sich jedoch für die Roten Teufel entschieden hat. Auf der größten Fußballbühne der Welt dürfte er seinen Marktwert weiter steigern. Dies macht eine Verpflichtung jedoch nicht einfacher. Laut fussballtransfers.com verlangt OSC Lille eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro für seinen Offensivspieler.

Fernandez-Pardo hat bei Lille einen Vertrag bis 2029, was die Verhandlungsposition der Franzosen stärkt. Für den BVB, dessen bisherige Rekordtransfers im Bereich von rund 30 Millionen Euro liegen, ist diese Summe kaum realisierbar. Auch für den FC Bayern, der nach einer günstigeren Lösung sucht, könnte die Forderung zu hoch sein.

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