FC Bayern und Dayot Upamecano: Verhandlungen über neuen Vertrag stocken

FC Bayern und Dayot Upamecano: Verhandlungen über neuen Vertrag stocken

Der FC Bayern München hat bislang keine Einigung mit Dayot Upamecano über einen neuen Vertrag erzielen können, und die Position des französischen Verteidigers bleibt unverändert.

München – Die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern bleibt ungewiss, während die Zeit drängt. Laut Informationen von Sky sind die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung ins Stocken geraten, da die Vorstellungen beider Seiten noch weit auseinanderliegen. Upamecano hat den Münchner Verantwortlichen inzwischen klar mitgeteilt, welche Bedingungen für ihn entscheidend sind.

Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, dass Upamecano sagt: „Ich habe den Bayern alle Zahlen präsentiert. Sie wissen, welches Gehalt ich anstrebe, und sie kennen auch meine Vorstellungen zur Laufzeit.“ Zudem steht eine Signing Fee auf seiner Forderungsliste. Bislang konnten sich der Klub und die Seite des Spielers jedoch nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Upamecano und sein Berater scheinen nun die Verantwortung auf den Rekordmeister zu schieben: Es liege an den Münchnern, ihre Angebote zu verbessern. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht dem Verein im Sommer 2026 ein ablösefreier Verlust, ein Szenario, das die Verantwortlichen unbedingt vermeiden möchten. Präsident Herbert Hainer äußerte sich zuletzt optimistisch.

„Die Gespräche laufen, Max Eberl und Christoph Freund führen sie. Und natürlich hoffe ich, dass Dayot noch lange bei uns bleibt“, sagte er am Rande des Oktoberfestbesuchs des FC Bayern. Der Druck auf die Bayern-Bosse wächst, da Upamecano europaweit sehr begehrt ist. Mehrere Topklubs aus England, Spanien und Italien sollen seine Situation genau beobachten und könnten im kommenden Sommer ablösefrei zuschlagen, darunter auch Real Madrid und der FC Liverpool.

Bereits bei anderen Vertragsverhandlungen – etwa mit Alphonso Davies oder Jamal Musiala – zogen sich die Gespräche über Monate hin. Für den Rekordmeister geht es nicht nur um sportliche Planungssicherheit, sondern auch um den Erhalt des eigenen Kaderwerts. Ein ablösefreier Abgang von Upamecano wäre sowohl sportlich als auch finanziell ein erheblicher Rückschlag. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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