FC Bayern und der Poker um Christopher Nkunku

FC Bayern und der Poker um Christopher Nkunku

Der Poker um Christopher Nkunku geht weiter, und der FC Bayern ist weiterhin daran interessiert, den Offensiv-Star zu verpflichten. Eine neue Entwicklung sorgt jetzt für Aufsehen.

In München hat RB Leipzig als Konkurrent für die Münchner an Bedeutung gewonnen. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano verhandelt Chelsea parallel mit Bayern und Leipzig. Beide deutschen Klubs haben jedoch eines gemeinsam: Sie sind nur an einer Ausleihe des 27-Jährigen interessiert. Chelsea hingegen blockt und hat beiden Vereinen unmissverständlich klargemacht, dass nur ein fester Transfer in Frage kommt oder gar nichts. Damit steht die Zukunft des französischen Offensivspielers erneut auf der Kippe.

Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Leipzig bereit sei, Geld für einen permanenten Deal zu investieren, was ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem FC Bayern verschaffen würde. Die Münchner sind aufgrund der klaren Vorgabe von Uli Hoeneß ausschließlich auf Leihmodelle festgelegt. „Ich würde dringend empfehlen, den Kader mit einem Leihspieler zu ergänzen, der bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag steht“, äußerte der Ehrenpräsident der Süddeutschen Zeitung.

Allerdings zeigt sich nun, dass auch der Red-Bull-Klub nicht bereit ist, die von Chelsea geforderten rund 40 bis 50 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Stattdessen ziehen auch die Leipziger eine Leihe in Betracht, um finanziell flexibler zu bleiben. Für Nkunku selbst bleibt die Lage unklar.

Der 27-Jährige ist offen für einen Wechsel nach Deutschland, sei es zurück zu seinem ehemaligen Klub Leipzig oder nach München. Dass beide Interessenten jedoch nur auf eine Ausleihe setzen, während Chelsea auf einem Verkauf besteht, macht eine Lösung vor dem Deadline Day am 1. September immer unwahrscheinlicher.

Für die Bayern ist die Situation besonders drängend. Nach den Abgängen mehrerer Offensivkräfte fordert Sportvorstand Max Eberl dringend Verstärkung. Doch die finanziellen Grenzen, die von Hoeneß gesetzt wurden, lassen ihm kaum Spielraum. Dass Leipzig nun im selben Boot sitzt, ist zwar ein kleiner Trost, löst jedoch das Problem nicht.

Topics

Related news