FC Bayern: Verletzungssorgen auf der Rechtsverteidiger-Position
Der FC Bayern München sieht sich auf der Position des Rechtsverteidigers mit erheblichen Personalsorgen konfrontiert. Während des Trainings am Dienstag sorgte ein Vorfall mit einem Abwehrspieler für Besorgnis.
In München gab es am Montag auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße Anlass zur Hoffnung: Konrad Laimer, der sich zuvor einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen hatte, trainierte wieder auf dem Platz. Gemeinsam mit Raphael Guerreiro, der an einer Wadenzerrung laboriert, absolvierte der Österreicher eine intensive 30-minütige Einheit unter der Aufsicht von Reha-Coach Simon Martinello. Laimer zeigte sich dabei äußerst agil und gut gelaunt, während er verschiedene Übungen, darunter kurze und lange Sprints sowie Ballannahmen, durchführte.
Am Dienstag trainierte Laimer erneut individuell, während Guerreiro bereits wieder am Mannschaftstraining teilnahm. Doch ein weiterer Schreckmoment trat ein: Nach einem Zweikampf mit Jonathan Tah fiel Josip Stanisic zu Boden und fasste sich sofort an sein linkes Knie und den rechten Fuß. Physiotherapeut Helmut Erhard kümmerte sich um Stanisic, während Tah sich nach dem Zustand seines Kollegen erkundigte.
Stanisic musste das Training abbrechen, konnte jedoch selbstständig den Weg in die Kabine antreten. Laut ersten Einschätzungen soll die Verletzung nicht schwerwiegend sein, dennoch sagte Stanisic einen für den vereinseigenen TV-Kanal geplanten Video-Dreh ab. Erst Mitte Januar hatte er sich eine Kapselbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen und gab am Samstag beim 2:2 in Hamburg sein Comeback in der Startelf, in dem er die vollen 90 Minuten spielte.
Für den FC Bayern wäre ein weiterer Ausfall des 25-Jährigen besonders bitter, da die Mannschaft auf der Rechtsverteidiger-Position bereits stark eingeschränkt ist. Stanisic musste unmittelbar nach seiner Rückkehr von der Sprunggelenksverletzung die gesamte Spielzeit absolvieren.
Die Hoffnung bleibt, dass die Rehabilitation von Laimer weiterhin ohne Komplikationen verläuft. Am Dienstag hinterließ er – im Gegensatz zu Stanisic nach seinem Vorfall – einen positiven Eindruck.