FC Liverpool zeigt Interesse an VfB-Trainer Sebastian Hoeneß

FC Liverpool zeigt Interesse an VfB-Trainer Sebastian Hoeneß

Der FC Liverpool hat ein Interesse an Sebastian Hoeneß, dem Trainer des VfB Stuttgart, bekundet. Für einen möglichen Wechsel gibt es aus Sicht des Stuttgarter Trainers durchaus überzeugende Argumente.

Stuttgart – „Manchmal“, so die VfB-Legende Hansi Müller kürzlich gegenüber Absolut Stuttgart, ist es für einen Trainer wichtiger, „Psychologe oder Dompteur zu sein“, als nur Fachmann, da die Profis das Fußballspielen bereits beherrschen. In dieser Hinsicht mache Sebastian Hoeneß, wie Müller von der aktuellen VfB-Mannschaft hört, einen „überragenden Job“.

Die Frage, ob Hoeneß seinen Erfolg auch bei einem anderen Verein wiederholen könnte, wird zunehmend diskutiert. Sein rascher Aufstieg als Trainer hat ihn ins Visier mehrerer Top-Klubs gerückt, darunter der FC Liverpool, der als englischer Meister aktuell als Tabellenfünfter um die Champions-League-Qualifikation kämpft.

Die Reds haben in dieser Saison bereits zehn Ligapleiten hinnehmen müssen. Zuletzt verlor Liverpool am 31. Spieltag mit 1:2 gegen Brighton und bleibt somit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Auch die Zweifel an Klopp-Nachfolger Arne Slot nehmen zu. Dennoch scheint die Klubführung beschlossen zu haben, die Diskussion über den Trainer vorerst zu beenden.

Laut dem britischen Transfer-Insider Sean O’Connor plant der LFC, Slot zumindest bis zum Sommer im Amt zu belassen. Danach soll eine Analyse erfolgen, um die zukünftige Ausrichtung zu bestimmen. Obwohl der Trainer unter Beobachtung steht, wird ihm offenbar zugetraut, das Ruder herumzureißen.

Falls Liverpool sich gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem Niederländer entscheiden sollte, haben die Reds bereits Alternativen in Betracht gezogen. An oberster Stelle steht dabei Xabi Alonso, der kürzlich bei Real Madrid gescheitert ist. Der frühere Profi, der sich an der Anfield Road in die Herzen der Fans spielte, gilt als Klubikone.

Auch Sebastian Hoeneß hat laut übereinstimmenden Medienberichten das Interesse Liverpool geweckt. Der VfB-Trainer hat in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2028, ohne Ausstiegsklausel, was bedeutet, dass die Engländer tief in die Tasche greifen müssten. Hoeneß und Liverpool könnten jedoch zusammenpassen, da der LFC seinen Trainern im Vergleich zu anderen Top-Klubs Zeit zur Entwicklung gibt.

Die Engländer erinnern sich gut daran: Auch Jürgen Klopp benötigte Zeit, um erfolgreich zu sein. Diese Einstellung könnte Hoeneß zusagen. Ob er jedoch bereit ist, seine komfortable Position in Stuttgart aufzugeben, bleibt abzuwarten. Zunächst wird Hoeneß jedoch seinen Fokus auf den VfB richten, da die Mannschaft neben der Champions-League-Qualifikation auch den DFB-Pokal verteidigen möchte.

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