Franck Honorat als Schlüsselspieler bei Borussia Mönchengladbach

Franck Honorat als Schlüsselspieler bei Borussia Mönchengladbach

Eugen Polanski hat die Stärken von Franck Honorat erkannt und weiß, wie er diese optimal einsetzen kann. Der Franzose hat sich als entscheidender Spieler für Borussia Mönchengladbach erwiesen.

Mönchengladbach – Vor der Länderspielpause hat Haris Tabaković seine Kritiker eines Besseren belehrt. Doch nicht nur der Stürmer blühte zuletzt im Trikot von Borussia Mönchengladbach auf. Die Rückkehr von Franck Honorat war ein Schlüssel zu den vergangenen drei Siegen, da er sich als echter Gamechanger entpuppt hat.

Die Qualitäten des 29-jährigen Franzosen sind weithin bekannt. Honorat bringt viel Tempo mit und hat sich in der Bundesliga durch präzise Zuspiele in den Strafraum einen Namen gemacht. Aktuell spielt er in einer anderen Rolle als unter dem ehemaligen Trainer Gerardo Seoane, und die Ideen von Eugen Polanski zeigen zunehmend Wirkung.

In den letzten beiden Bundesligaspielen gegen den FC St. Pauli (4:0) und den 1. FC Köln (3:1) agierte Honorat an der Seite von Tabaković und profitierte von dessen körperlicher Präsenz. Der Mittelstürmer band mehrere Gegenspieler und öffnete so Räume für Honorat, die dieser mit seinem Tempo nutzen konnte.

Mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 34,92 km/h ist Honorat der schnellste Spieler von Gladbach in dieser Saison. In einer offensiven Aufstellung, die abgesehen von Shuto Machino eher langsam ist, stellt er einen entscheidenden Unterschied dar. Zudem kreierte Honorat in der Bundesliga bereits zwölf Chancen und brachte 49 Bälle in den Strafraum, was ihn in diesen Kategorien zum besten Mitspieler macht.

Unter Seoane hielt Honorat die Breite auf den Außenbahnen und unterstützte den Rechtsverteidiger Joe Scally, indem er viele Wege nach hinten zurücklegte. Gelegentlich setzte der Schweizer auf ein schnelles Umschaltspiel über Honorat, doch diese Strategie fruchtete nicht immer, da er oft isoliert war.

Dank Tabaković, der nun die entsprechenden Räume öffnet, steigt die Gefahr, die mit Honorats Tempo einhergeht. Nicht umsonst verbuchte er in den letzten drei Pflichtspielen drei Torvorlagen. In seiner neuen Rolle ist der Rechtsaußen ein Hoffnungsträger für Borussia, vorausgesetzt, er erleidet keinen weiteren verletzungsbedingten Rückschlag.

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